Posts Tagged ‘FreiheitskämpferInnen’

Machtergreifung der Rechten in Ungarn

Die Europäische Union marschiert, mehr oder weniger unverhohlen, kontinuierlich nach rechts, geleitet von kapitalistischen Motiven und begleitet von so alten wie dummen Vorurteilen.

An der Spitze derzeit Ungarn!
Beim Forschen nach den Gründen dafür habe ich versucht die Antwort über die Geschichte dieses Landes und ihrer Menschen zu finden, dabei aber nur einige gravierende Punkte markiert.

 Heiß umfehdet, oft geteilt, besetzt und fremdbestimmt erheben sich diese Menschen immer wieder, meist erfolglos, gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft.

 Besonders auffällig (und erstaunlich) für mich ist dabei die uralte Feindseligkeit gerade gegen das „fahrende Volk“ der Roma und Sinti, sind sie doch selbst Nachkommen der einst unsteten magyarischen Reiterarmeen die dieses Land erst Ende des neunten Jahrhunderts – nicht gerade friedfertig – in Besitz genommen haben. Im 14ten Jahrhundert kamen aus Indien, die ersten Roma und Sinti nach Europa, natürlich auch nach Ungarn, diese allerdings friedlich! Read the rest of this entry →

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04

07 2011

Veranstaltungen zum 12. Februar 1934!

Mahnmalenthüllung und Gedenken:
Freitag, 11. Februar 2011,  um 18 Uhr in Holzleithen: Die Gedenkrede hält Genosse Josef Ackerl. Zu diesem Gedenken haben wir Maria Mair, die bald 90-jährige Tochter des erschossenen Schutzbündlers Josef Skrabal, eingeladen.

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Kranzniederlegungen & Gedenken am Samstag, dem 12. Februar 2011:

8.00 Uhr:
beim Mahnmal am Waldfriedhof St. Martin

8.30 Uhr:          
beim Bulgari-Denkmal, Ecke Poschacherstraße / Bulgariplatz

9.00 Uhr:          
im Hof des Parteihauses (ehemaliges „Hotel Schiff“), Linz, Landstraße 36

10.00 Uhr:         
Steyr, Mahnmal Ennsleite

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12.-Februar-Tagesseminar mit der Sozialistischen Jugend Oberösterreich!
Samstag, 12. Februar 2011, in der SP OÖ (Koref-Saal, 4. Stock, 4020 Linz, Landstraße 36)

10.00 Uhr:         
Begrüßung und Vorstellung des Programms durch Florian Koppler und Peter Weidner

10.15 Uhr:     
Workshop 1: „War der 12. Februar wirklich ein breiter sozialdemokratischer Aufstand? Parteiinterne Auseinandersetzungen der Sozialdemo-kratie vor und nach dem 12. Februar“. Referent: Mag. Florian Wenninger

Workshop 2: „Wie kam es zum 12. Februar 1934?“  Referentin: Dr.in Brigitte Kepplinger

13.00 Uhr:         
Gemeinsames Mittagessen im „Orpheus“ (Nordico, Dametzstraße 23).

14.30 Uhr:         
Stadtrundfahrt zu wichtigen Schauplätzen des 12. Februar in Linz mit Prof. Dr. Helmut Fiereder oder

14.30 Uhr:         
Fortsetzung des Tagesseminar-Vortrags vom Vormittag im Koref-Saal

18.00 Uhr:         
Voraussichtliches Ende.

Anmeldungen für dieses Seminar sind wegen der Tischreservierung fürs Mittagessen und der darauffolgenden Rundfahrt unter Tel. 0664/533 88 29 oder per E-Mail an office@freiheitskaempfer-ooe.at bis spätestens 8. Februar 2011 unbedingt erforderlich!

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30

01 2011

Filmpräsentation: HUGO PEPPER – Denken auf eigene Gefahr

Einladung zur Filmpräsentation „HUGO PEPPER -  Denken auf eigene Gefahr“
Ein Film von Markus Vorzellner | Hugo Pepper ist zur Veranstaltung eingeladen.

Wann:               
Donnerstag, 25. November 2010 um 19:30 Uhr

Wo:    
                 
Kino im Filmhaus am Spittelberg (1070 Wien, Spittelberggasse 3)

Begrüßung:
  
Kurt Brazda

Im Anschluss werden Fragen beantwortet. Veranstaltungsdauer: ca. 130 Minuten.  Anschließend Erfrischungen. Aufgrund einer beschränkten Platzanzahl wir um Anmeldung unter + 43 1 374 53 12 (ev. Tonband) oder via Email an wifar@aon.at gebeten!

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15

11 2010

Gedanken zu einer Fahrt nach Dachau und Flossenbürg

von Dieter Strobel!

Bevor ich das ehemalige Konzentrationslager Dachau betrete, bleibe auch ich, wie viele andere, unwillkürlich vor dem Gittertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ stehen. Auch ich fotografiere dieses bereits millionenfach abgelichtete Symbol des Zynismus und der Verhöhnung der Ausgelieferten.

Es macht mich betroffen, nachdenklich und in mir drängt sich die Frage auf, ob solch ein Tun, das Fotografieren, verantwortungsvoll und ehrenhaft gegenüber denjenigen ist, die hier gequält wurden, oder eine Art von Verbrechensvoyeurismus darstellt. Read the rest of this entry →

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30

10 2010

Gedenkkundgebung der Opferverbände!

Am Mittwoch, dem 27. Oktober um 17 Uhr halten wir gemeinsam mit den beiden anderen Opferverbänden vor dem Denkmal auf dem Bernaschek-Platz in Linz-Urfahr unsere traditionelle Gedenkkundgebung ab und gedenken unserer vielen Opfer, die von den Nazi-Schergen ermordet wurden. Worte des Gedenkens spricht Vizebürgermeister MMag. Klaus Luger. Bitte teilnehmen!

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22

10 2010

Veranstaltungshinweis:Österreich liest!

Österreich liest – ab 18. Oktober 2010 – 18:30 Uhr – Bücherei am Dom
Lesung und Diskussion zur Linzer Sozial- und Zeitgeschichte
mit “Poldi” Leopoldine Feichtinger und Walter Kohl

  • Wann?           Montag, 18. Oktober 2010, 18.30 Uhr
  • Wo?                Bücherei am Dom  (4020 Linz , Stifterstrasse 6, 2. Stock)

Im Verlauf der Veranstaltung werden mehrere Biographien zum Thema  ”Zwischenkriegszeit” und “Widerstand” vorgestellt! Anschließend gemütlicher Ausklang mit Erfrischungen! Eintritt frei!

 Weitere Informationen gibt es unter www.buechereiamdom.at oder via Email an verein@buechereiamdom.at!

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12

10 2010

ZeitzeugInnengespräch der GAJ Linz: Rudolf Gelbard zu Gast!

Filmvorführung “Der Mann auf dem Balkon”  

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Zeit: 28.09.2010, 18:00 Uhr
Ort: Linz, “Wirt am Graben”, Graben 24
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Die Zeitzeug_innengespräche der Grünalternativen Jugend Linz finden 2010 ihre Fortsetzung. Bei diesen Gesprächen kommen Menschen zu Wort, die einen Teil ihres Lebens im Nationalsozialismus verbringen mussten. Durch ihre persönlichen Darstellungen der Geschichte möchten wir gegen das Vergessen dieser Zeit vorgehen und für Vorgänge in unserer Gegenwart sensibilisieren.

1942, mit zwölf Jahren, wurde Rudi Gelbard ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz lebenswidriger Umstände und einer schweren Krankheit überlebte er das Lager und konnte es 1945 als einer der wenigen überlebenden Jugendlichen verlassen. Seitdem kämpft er rastlos im Namen des Antifaschismus. Ob auf Demonstrationen, bei Vorträgen oder bei Gesprächen, stets stellt er sich als Person in den Hintergrund um die Sache in den Vordergrund zu stellen, die ! sein Leben dominiert: die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen nicht vergessen werden. Vielfach wurde Rudolf Gelbards Engagement ausgezeichnet, das er bis heute unermüdlich fortsetzt. Sein bisheriges Leben wurde in einem Buch und einem Film dokumentiert. Wir, die Grünalternative Jugend Linz, fühlen uns geehrt, Rudolf Gelbard als Gast beim “Wirt im Graben” in Linz begrüßen zu dürfen. Einen Einblick in sein Leben zur Zeit des Nationalsozialismus bietet der Film “Der Mann auf dem Balkon”, der unseren Abend eröffnen wird. Diese Film wurde aus 130 Filmen ausgesucht und mit dem Fernsehüreis 2008 ausgezeichnet.

Nach der Filmvorführung wird Rudolf Gelbard für Fragen und genauere Ausführungen zu Verfügung stehen.
Ein anschließendes Buffet mit jüdischen Köstlichkeiten lässt den Abend ausklingen. Hier gibt es weitere Infos!

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Landeskonferenz 2010!

11. September 2010. Oberösterreichische FreiheitskämpferInnen-Jahreshauptversammlung. „Hotel Schiff”, Koref-Saal. Vierundachtzig Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde kamen. Viele weit angereist: Sigrid Exenberger, Inge und Rudi Gelbard (ehemaliger KZ-Häftling), Friedl Krenn und Albert Dlabaja vom KZ-Verband, Magistra Evelyn Steinthaler (alle aus Wien), Manuela und Alfred Zach aus Schwechat, Dr. Andreas Maislinger aus Innsbruck; Jörg Reitmaier aus Rottenmann; Regine und Ludwig Einicke aus Ballenstedt, Doktorin Cornelia Domaschke aus Berlin, Fritz Klicka (ehemaliger KZ-Häftling) aus Bad Aussee, Käthe Sasso aus Winzendorf bei Wiener Neustadt und unser Bundesvorsitzender Genosse Ernst Nedwed aus Wien.

Von unserer Landespartei konnten Genossin Dagmar Andree, die unsere Jahreshauptversammlung grandios moderierte, und Peter Weidner Landesparteivorsitzenden Landeshauptmann-Stv. Josef Ackerl, Nationalratsabgeordneten Franz Kirchgatterer und Landesparteigeschäftsführer Roland Schwandner herzlich begrüßen. Und uns vor allem bei den Genossen Ackerl und Schwandner für die große Unterstützung bedanken.

Wir gedachten unserer Genossinnen und Genossen, die in den letzten drei Jahren gestorben sind und von uns als KZ-Opfer bzw. deren Hinterbliebenen  betreut wurden: Franz Altenberger, Theresia Breinesberger, Maria Doringer, Rosa Helm, Georg Jungwirth, Aloisia Lackinger, Franziska Seibert,  Roman Straßmair und Liselotte Zeller sowie Fritz Inkret (dessen Buch von Walter Kohl „Nacht, die enden will” die oberösterreichischen gemeinsam mit den steirischen FreiheitskämpferInnen initiierten).

Weiters gedachten wir unseren langjährigen Mitgliedern Alfred Aichinger, Hermann Leithenmayr, Max Lotteraner und unserer Freiheitskämpfer-Funktionärin Gerlinde Gierlinger.

Nach den Brecht-Worten „Die Schwachen kämpfen nicht / Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang / Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre / Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang / Diese sind unentbehrlich” spielte und sang Genosse Christian Buchinger das Lied „Die Moorsoldaten”.

In seiner Begrüßungsrede ging Ackerl auf die Wirtschaftskrise, die den Austro- und Nazifaschismus erst auf die Sprünge half, ein: „Österreich und Europa befinden sich in der größten Krise seit den Dreißigerjahren. Massenarbeitslosigkeit, Verarmung und politische Radikalisierung wurden heute bislang nur durch den Einsatz von enormen Summen an Steuergeldern verhindert. Diese Krise haben Banken und Spekulaten verursacht. Ungeregelte Finanzmärkte haben eine Casino-Mentalität zugelassen. Die Wirtschaft wurde wie vor mehr als achtzig Jahren von wenigen für ihre egoistischen Interessen missbraucht, statt den Bedürfnissen der Menschen zu dienen.”

Nedwed und Weidner ehrten Joschi Ackerl mit unserer höchsten Auszeichnung, der Otto-Bauer-Plakette, und die Genossinnen und Genossen Anna Maria Praschl, Irmgard Schmidleithner, Christian Buchinger, Helmut Edelmayr und Christian Schörkhuber mit dem Goldenen FreiheitskämpferInnen-Abzeichen.

Ackerl, Nedwed und Weidner gratulierten Poldi Feichtinger und Anna Maria Praschl zum bevorstehenden 90. Geburtstag und bedankten sich bei beiden Genossinnen sehr für ihr Engagement für unseren Bund. Dann wurden in einer geheimen Wahl folgende Genossinnen und Genossen ohne Streichungen einstimmig gewählt: Peter Weidner (Vorsitzender);

StellvertreterInnen:
Benedics Margarete, Mag.a Beate Gotthartsleitner, Helmut Gotthartsleitner, Mag. Thomas Höpfl, Dieter Strobel und Elysa Waltner;

BeisitzerInnen:
Christian Buchinger, Helga Buchinger, Günter Decker, Dr. Herbert Edlinger, Helmut Edelmayr, Dr. Robert Eiter, Martina Jungert, Helene Kaltenböck, Florian Koppler, Albert Langanke, Michael Lindner, Mag.a Verena Mayrhofer, Margit Obermayr, Samuel Puttinger, Dr. Wolfgang Quatember, Dominik Samassa, Sabine Schatz, Ernst Schönberger, Christian Schörkhuber, Karl Sturm;

Kontrolle:
Gusti Affenzeller, Fritz Danko und Dr. Siegmar Lengauer;

Ehrenvorsitzende auf Lebzeiten:
Leopoldine Feichtinger, Ulrike Pühringer und Walter Prieschl;

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen:
Hilde Faber, Prof. Dr. Helmut Fiereder, Hannes Mittermair und Mag.a Sabine Strobel.

Nach der Wahl kam der Höhepunkt unserer vier Stunden, der Vortrag von Käthe Sasso. „… Mit sechzehneinhalb Jahren kam ich ins Landesgericht I. … 90 Prozent meiner Mitangeklagten wurden hingerichtet. … Nie hat man jemanden schreien gehört, alle sind ruhig gegangen. … Die Fenster der Todeszellen gingen in den Galgenhof, wo unsere Leute 1934 hingerichtet wurden. … Manche mussten eine Hinrichtungsgebühr bezahlen. …” 

Käthe erzählte uns auch von ihren ersten Begegnungen mit unseren unvergesslichen Genossinnen „Rosl” Rosa Jochmann und Erna Musik im Konzentrationslager Ravensbrück zwei berührende und noch nie vorgetragene Geschichten. „Das Wort Solidarität ist heute von Ackerl schon einmal gesagt worden. Ohne Solidarität hätte es in Ravensbrück kein Überleben gegeben.”

Ein sehr berührender Vortrag, über den dank Hilfe unserer Genossen Ackerl und Schwandner ein Film gedreht wurde. Dieser Film kann bei den oberösterreichischen FreiheitskämpferInnen für eine Spende zur Erhaltung der Ehrenhaine der Gruppe 40 bestellt werden.

Etwa siebzig Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde feierten anschließend im „Orpheus” im Stadtmuseum Nordico Poldi Feichtingers Neunziger.

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26

09 2010

Niemals vergessen!

Rosa JochmannUnter dieser Devise gründeten ehemalige Februarkämpfer, Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstandes und Überlebende Opfer des NS-Verbrecherregimes in den Jahren nach dem Ende des Hitler – Faschismus den Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus. Bundesvorsitzende seit der offiziellen Gründung des Bundes im Jahre 1949 war die aus dem KZ Ravensbrück zurückgekehrte und als SPÖ Abgeordnete gewählte, Rosa Jochmann. Sie vertrat die Interessen der Opfer der faschistischen Regime und führte gemeinsam mit Josef Hindels und den Mitgliedern des Bundes den Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. In den letzten Jahren standen an der Spitze des Bundes der Gestapo – Häftling und 999er Alfred Ströer, der Februarkämpfer Fritz Inkret und die Auschwitz Überlebenden Erna Musik und Franz Danimann ,die gemeinsam mit den Landesvorsitzenden der Freiheitskämpfer für eine zeitgemäße Form der Aufklärungs- und Gedenkkultur wirkten. Allen ist bewusst, dass nur das Bündnis mit der Jugend die Weiterführung der antifaschistischen Aktivitäten ermöglich ist. Deshalb wurde auch der Begriff der „Aktiven Antifaschisten“ in den Namen des Bundes aufgenommen.

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01

09 2010