<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freiheitskämpfer Oberösterreich</title>
	<atom:link href="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Jul 2011 18:23:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Machtergreifung der Rechten in Ungarn</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/07/04/machtergreifung-der-rechten-in-ungarn/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/07/04/machtergreifung-der-rechten-in-ungarn/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 18:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Referate]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[FreiheitskämpferInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=693</guid>
		<description><![CDATA[Die Europäische Union marschiert, mehr oder weniger unverhohlen, kontinuierlich nach rechts, geleitet von kapitalistischen Motiven und begleitet von so alten wie dummen Vorurteilen. An der Spitze derzeit Ungarn! Beim Forschen nach den Gründen dafür habe ich versucht die Antwort über die Geschichte dieses Landes und ihrer Menschen zu finden, dabei aber nur einige gravierende Punkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Union marschiert, mehr oder weniger unverhohlen, kontinuierlich nach rechts, geleitet von kapitalistischen Motiven und begleitet von so alten wie dummen Vorurteilen.</p>
<p><strong>An der Spitze derzeit Ungarn!<br />
</strong>Beim Forschen nach den Gründen dafür habe ich versucht die Antwort über die Geschichte dieses Landes und ihrer Menschen zu finden, dabei aber nur einige gravierende Punkte markiert.</p>
<p> Heiß umfehdet, oft geteilt, besetzt und fremdbestimmt erheben sich diese Menschen immer wieder, meist erfolglos, gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft.</p>
<p> Besonders auffällig (und erstaunlich) für mich ist dabei die uralte Feindseligkeit gerade gegen das „fahrende Volk“ der Roma und Sinti, sind sie doch selbst Nachkommen der einst unsteten magyarischen Reiterarmeen die dieses Land erst Ende des neunten Jahrhunderts – nicht gerade friedfertig &#8211; in Besitz genommen haben. Im 14ten Jahrhundert kamen aus Indien, die ersten Roma und Sinti nach Europa, natürlich auch nach Ungarn, diese allerdings friedlich!<span id="more-693"></span></p>
<p>Nach der verlorenen Schlacht von Mohacs  gegen die Osmanen fiel 1626 der, durch die vielen vorherigen territorialen Kämpfen nur noch kärgliche Rest des Königlichen Ungarn als Erbe an die Habsburger Monarchie, wurde gebietsweise entvölkert um später durch Deutsche und Serben neu besiedelt zu werden. Der habsburgischen Armee gelang dann 1683 (nach der zweiten Türkenbelagerung) die Rückeroberung des osmanischen Ungarn.</p>
<p>Gegen diese habsburgische Herrschaft gab es immer wieder langwierige blutige, aber eben auch wieder erfolglose Aufstände, Ungarn bleibt fremdbestimmt in der Österreich-Ungarischen Monarchie.</p>
<p>Erst 1867 gelang es Julius Graf Andrassy durch geschickte Verhandlungen einen Ausgleich mit dem geschwächten Kaisertum Österreich, und damit eine weitgehende Selbständigkeit Ungarns herbeizuführen. Ungarn war jedoch zu dieser Zeit schon ein „Vielvölkerreich“ da die Magyaren – nach den häufigen Grenzverschiebungen und Umsiedlungen – nur mehr etwa die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, was mit zunehmenden Nationalstolz kompensiert wurde.</p>
<p>Nach der Niederlage der Doppelmonarchie im Ersten Weltkrieg verlor Ungarn (durch den Friedensvertrag von Trianon) erneut etwa zwei Drittel seines Territoriums und seiner Bevölkerung.</p>
<p><strong>Die Revision dieser neuen Grenzen wurde das bestimmende Element in der ungarischen Politik</strong>.<br />
Im Bündnis mit dem nationalsozialistischen Deutschland wurden ungarisch besiedelte Gebiete und einige darüber hinaus in den Jahren 1938 bis 1941 wieder dem Staatsgebiet einverleibt, wodurch die Nazis in den Augen der Ungarn zu Helden wurden.</p>
<p>Als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, versuchte die Regierung auf die Seite der Alliierten zu wechseln, worauf die Deutsche Armee die Kontrolle übernahm und massenhaft ungarische Juden, Roma, Sinti und Homosexuelle in Konzentrationslager verschleppten und ermordeten.</p>
<p>Was die Magyaren mehrheitlich, sich mit der staatlichen Erklärung es handle sich um gottlose Volksschädlinge zufriedengebend, anscheinend nicht störte.</p>
<p>Nach dem, dank alliierter Hilfe, Ende dieses weltweiten Wahnsinns fiel Ungarn erneut in Fremdherrschaft, diesmal der Sowjetunion. Ohne die wahre Ursache im kriegstreibenden Nationalsozialismus zu erkennen, wurde die Schuld daran ausschließlich bei den „bösen Kommunisten“ geortet. Womit natürlich nicht die Verbrechen der Sowjetregierung &#8211; und Armee kleingeredet werden sollen!</p>
<p>Die äußerst brutale Niederschlagung des Aufstands im Jahr 1956 ist vielen von uns noch deutlich in  Erinnerung. Der innere Widerstand blieb aber, deshalb ging der Fall des eisernen Vorhangs 1989  unter anderem auch von Ungarn aus.</p>
<p>Nun wähnte sich das Land, die Menschen, endlich frei und selbstbestimmt. Aber auch Freiheit, Selbstverwaltung und vor allem Demokratie will gelernt sein. Der Weg in die europäische Gemeinschaft brachte neue, unbewältigte Herauforderungen (und Versuchungen). Wirtschaftliche Probleme, politische Rangeleien, Unerfahrenheit und nicht zuletzt die weltweite Wirtschaftskrise schafften erneut Verunsicherung und Unruhe in der Bevölkerung.</p>
<p><strong>Lösungssuche und Findung im alten Nationalstolz!<br />
</strong>Da erinnert man sich der Nazis die in den Dreißigerjahren – bei der Grenzrevision – so hilfreich waren, und überdies die bösen Russen, von denen man so lange besetzt und unterdrückt war, angegriffen hatten. Also werden der alte Nationalstolz mitsamt seinen „Werten“ wieder ausgegraben, „Pfeilkreuzler“ (unter anderem Namen) alte und junge Rechtsradikale marschieren wieder auf mit Fahnen und Uniform, hetzen gegen alles Fremde und versprechen das blaue vom Himmel.</p>
<p><strong>Das Volk jubelt Viktor Orbàn zu und feiert ihn als den neuen „starken Mann“.<br />
</strong>Die Sozialistische Partei (MSZP) wird für wirtschaftliche Probleme und eigene Fehler abgestraft und abgewählt auf 19%. Die Fidesz (Bürgerliche Union MPSZ)  und die Christlich Demokratische Volkspartei (KDNP) kommen gemeinsam mit 52,7% (wegen des Wahlverfahrens sind das zwei Drittel der Mandate) an die Macht. Die JOBBIK hat zwar nur 16%, gibt aber den inhaltlichen Ton an (wobei sich ein Vergleich mit blau/schwarz in Österreich aufdrängt)</p>
<p>Die LMP (grün-liberal) mit 12% spielt im Parlament keine nennenswerte Rolle versucht sich aber außerparlamentarisch zu etablieren.</p>
<p>Nun ist es nicht gute, aber alte Tradition des Kapitalismus den murrenden hungrigen Menschen Sündenböcke anzubieten. In Ungarn müssen dafür Roma und Sinti herhalten, was leider der feindseligen Grundstimmung vieler Ungarn entspricht. Deshalb werden sie neuerlich gejagt und verfolgt wie zu Zeiten des unseligen Adolf. Sie sind Freiwild für Volk und Behörden. In vielen Geschäften dürfen sie nicht mehr einkaufen, der Zugang zu den höheren Schulen wird ihnen verwehrt – wenn es gar nicht anders geht mit Knock-out-Prüfungen. Unternehmer, die Roma oder Sinti beschäftigen, werden von den Behörden solange schikaniert bis sie diese entlassen, und vieles mehr.</p>
<p>Häuser werden in Brand gesetzt, Menschen welche die Täter erkennen, auf offener Straße erschossen. Allein seit Jänner 2011 wurden mehr als 20 Menschen ermordet, aber die Täter nicht von der Polizei verfolgt.</p>
<p>Uniformierte Bürgerwehren sind zwar offiziell verboten, deshalb tragen sie die Uniformen nur noch auf ihren Privatgrundstücken und bleiben unbehelligt von der Polizei. Der Anführer und einige Mitglieder des Vereins „Wehrkraft“ (wer denkt da nicht an Wehrmacht?) terrorisierten (uniformiert) über zwei Wochen lang die Roma von Gyöngyöspasta. Deshalb wurden sie – nur für ein paar Stunden – festgenommen (was wurde in dieser Zeit wohl besprochen?)</p>
<p>Eine neue Gruppierung unter dem Deckmantel „Naturfreunde“ treibt, im Schutz der Regierung, ihr Unwesen. Bei diesen „Naturfreunden“ handelt es sich um eine neue Gruppierung, den „Freiwilligen Bürgerlichen Patrouillendienst“. Dies ist kein eingetragener Verein, sie nennen sich „Staatsbürger, die nur ihre Pflicht tun und Straftaten der Polizei melden“. Weil sie nicht in Uniformen, sondern „nur“ in Tarnklamotten – Glatze, Lederjacken und Springerstiefel – unterwegs sind, besteht offenbar kein Verstoß gegen das neue Bürgerwehrgesetz. So fahren sie stundenlang Angst verbreitend mit ihren Motorädern durch die Siedlungen der Roma und Sinti. Die Polizei schaut zu, die Magyaren applaudieren. (Siehe Videos auf You Tube, Suche unter „Ungarn“.)</p>
<p>Um mediale Berichterstattung über die menschenrechtsverletzenden Zustände zu unterbinden, wird Ende 2010 ein heftig kritisiertes, von Brüssel letztendlich zähneknirschend akzeptiertes, Mediengesetz erlassen. Im April wird die neue, von einer starken „christlich-rechten Ideologie“ geprägte Verfassung, die Atheisten, Homosexuelle und Alleinerziehende schwer benachteiligt, wie NGOs besorgt feststellen, verabschiedet.</p>
<p>Erneut wächst Wiederstand und Auflehnung. Trotz Angst um die Existenz, den Arbeitsplatz und staatlichen Schikanen gehen immer mehr Leute, gemeinsam mit den „Geächteten“ auf die Straße. Sogar Gewerkschaften demonstrieren wieder – unter verhaltenem Beifall der Bevölkerung – weil mit Jahresanfang die Lohnsteuer einheitlich auf 16% angehoben und gleichzeitig Steuerermäßigungen der „kleinen Leute“ gestrichen wurden, während die Reichen immer reicher werden.</p>
<p>Die „Regenbogen-Parade“ am 18. Juni wurde durch hunderte ausländische Sympathisanten verstärkt, weil ungarische Homosexuelle zu viel Angst haben sich zu deklarieren.</p>
<p>Am 16. Juni demonstrierten NGOs gemeinsam mit den Gewerkschaften gegen die neue menschen- und freiheitsverachtende Verfassung, gegen Diskriminierung und Sozialabbau mit, laut offizieller Behördenmeldung 15.000 TeilnehmerInnen – von der zwei- bis dreifachen Teilnehmerzahl kann ausgegangen werden. </p>
<p>Kritik aus dem Ausland wird von der ungarischen Regierung als Ergebnis der „Sozialistischen und Liberalen Verleumdung“ abgetan und ignoriert. Viele Menschen befürchten die Abschaffung der Demokratie. Eine Qualitätszeitung beschrieb kürzlich die derzeitige Entwicklung als „Beginn der Post McCarthy-Zeit“.</p>
<p>In dieser Zeit der neuerlichen Verfolgung und, leider wortwörtlich mörderischen Sündenbockpolitik ist es – nicht nur mir – ein Bedürfnis, und sehe ich es als unsere Verpflichtung, mit allen uns gebotenen Möglichkeiten unseren Nachbarn zu helfen und sie ihn ihrem gerechtfertigtem Kampf zu unterstützen.</p>
<p><strong>Abschließend noch ein Wort zur EU:</strong><br />
Die schweigende Duldung in Brüssel erscheint mir logisch. Der Verdacht liegt nahe, dass rechtslastige Länder wie Ungarn oder auch Rumänien nicht der „wirtschaftlichen Stabilität“ wegen, oder ob eines anderen wirtschaftlichen Vorteils für die Union aufgenommen wurden, sondern um die „Rechte Mehrheit“ für kapitalistische Ziele innerhalb der EU zu stärken. Deshalb erscheint es mir auch illusorisch aus dieser Richtung Hilfe zu erwarten. Das heißt; unsere Solidarität ist gefordert! <em>(von Elysa Waltner)</em></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F07%2F04%2Fmachtergreifung-der-rechten-in-ungarn%2F&amp;title=Machtergreifung%20der%20Rechten%20in%20Ungarn"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/07/04/machtergreifung-der-rechten-in-ungarn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Netzwerk des Terrors!</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/04/22/netzwerk-des-terrors/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/04/22/netzwerk-des-terrors/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 09:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=686</guid>
		<description><![CDATA[Die Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen steht heuer unter dem Themenschwerpunkt „Netzwerk des Terrors“. Ein Schwerpunkt, der an Aktualität nicht verloren hat. Netzwerk des Terrors! Die Nationalsozialisten überzogen Europa mit einem Netz an Konzentrations- und Vernichtungslagern, Verfolgungsbehörden und -dienststellen und weiteren Instrumenten, die ein gemeinsames Ziel hatten: Die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung politisch Andersdenkender, rassistisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen steht heuer unter dem Themenschwerpunkt „Netzwerk des Terrors“. Ein Schwerpunkt, der an Aktualität nicht verloren hat.</p>
<p><strong>Netzwerk des Terrors! </strong>Die Nationalsozialisten überzogen Europa mit einem Netz an Konzentrations- und Vernichtungslagern, Verfolgungsbehörden und -dienststellen und weiteren Instrumenten, die ein gemeinsames Ziel hatten: Die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung politisch Andersdenkender, rassistisch Verfolgter und von Menschen, die aus irgendwelchen Gründen aus der Gesellschaft ausgegrenzt wurden.<img title="Weiterlesen..." src="http://blog.gpa-djp.at/unity/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><strong>Institutionalisiertes Netzwerk! </strong>Es geht dabei nicht nur um das KZ Mauthausen sondern auch um die engen Verflechtungen der Konzentrationslager untereinander. Das gesamte Lagersystem stand in einem engen und regelmäßigen Austausch, seien es Informationen, Häftlinge oder Bewachungspersonal.<span id="more-686"></span></p>
<p><strong>Informelles Netzwerk! </strong>Neben diesem institutionalisierten Netzwerk von Verfolgungsinstrumenten gab es auch ein weitreichendes informelles Netzwerk von Spitzeln und Denunzianten, von Mittätern und Mitläufern –das institutionalisierte Netzwerk hätte niemals ohne dieses informelle Netzwerk funktioniert. Die Beschäftigung mit diesem informellen Netzwerk führt uns unweigerlich zu den Begriffen „Zivilcourage“ und „Entscheidungsfreiheit“ jedes Einzelnen – die Mittäterschaft basierte (fast) immer auf freiwilliger Basis.</p>
<p><strong>Aktuelle Aspekte! </strong>Damit verlassen wir auch den engeren historischen Kontext und erreichen die aktuellen Bezüge: „Zivilcourage“ und „Entscheidungsfreiheit“ sind Eigenschaften, die auch heute mehr denn je wichtig sind. Sei es im alltäglichen Kontext von Rassismus oder im Kampf gegen ein neues Netzwerk des Terrors: Das gut organisierte und europaweit vernetzte Netzwerk der Rechtsextremen. Dieser Kampf ist ein politischer, aber kein parteipolitischer Kampf – es ist der Kampf für Demokratie und Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung und Gewalt. So sollte dem heutigen negativen institutionalisierten und informellen Netzwerk von Rechtsextremen ein positives informelles Netzwerk von Menschen entgegengestellt werden, die sich (ebenso europaweit vernetzt) für „Zivilcourage“ und „Entscheidungsfreiheit“ einsetzen.</p>
<p>Noch klarer wird der Schwerpunkt „Netzwerk des Terrors“ durch die Tatsache, dass Menschen aus über 70 Nationen im KZ Mauthausen und seinen 49 Nebenlagern inhaftiert waren. Alleine das Wissen um die Internationalität der Häftlinge, muss bei der derzeitigen Neugestaltung der Gedenkstätte Mauthausen rasch zur Einbeziehung von internationalen Expertinnen und Experten führen. Die 200.000 Häftlinge, davon über 100.000 Tote all dieser Nationen, haben ein Recht auf die Berücksichtigung ihrer Schicksale.</p>
<p>Die <strong>Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen</strong>, an welcher die Freiheitskämpfer/innen Oberösterreich teilnehmen werden,  findet am <strong>Sonntag, 8. Mai 2011</strong> statt!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F04%2F22%2Fnetzwerk-des-terrors%2F&amp;title=Netzwerk%20des%20Terrors%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/04/22/netzwerk-des-terrors/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lesung: Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst.</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/03/14/lesung-ich-geb-dir-einen-mantel-dass-du-ihn-noch-in-freiheit-tragen-kannst/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/03/14/lesung-ich-geb-dir-einen-mantel-dass-du-ihn-noch-in-freiheit-tragen-kannst/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 20:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=677</guid>
		<description><![CDATA[Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. Lesung mit Käthe Sasso – Überlebende des KZ Ravensbrück Wann: Montag, 4. April 2011 – Beginn: 18:30 Uhr Ort: Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock) Eintritt: Freier Eintritt! Am Montag, dem 4. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst.</strong><br />
Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen.<br />
<strong>Lesung mit Käthe Sasso – Überlebende des KZ Ravensbrück</strong></p>
<p><strong><br />
Wann:</strong> Montag, 4. April 2011 – Beginn: 18:30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock)<br />
<strong>Eintritt:</strong> Freier Eintritt!</p>
<p>Am Montag, dem 4. April, Beginn 18.30 Uhr, kommt eine der letzten Zeitzeuginnen, die als junge Frau das Justiz- und KZ-System des Nationalsozialismus überleben konnte, zu uns nach Linz. Sie wurde zu einer gemeinsamen Veranstaltung der SPÖ Keferfeld-Oed-Bergern und der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en eingeladen.</p>
<p>Bei diesem zwanglosen Zusammentreffen liest Genossin Margarete Benedics aus dem Buch &#8220;Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. Das Buch befasst sich unter anderem auch mit der Lebensgeschichte von Käthe Sasso.</p>
<p>Die Lesung findet in der Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock) bei freiem Eintritt statt. Nach dieser Lesung erzählt uns die heute 85-jährige Käthe Sasso aus ihrem Leben. Sie freut sich sicher, wenn wir ihr viele Fragen stellen, die sie gerne beantworten wird.</p>
<p><strong>Biografie von Käthe Sasso:</strong></p>
<p>Sie wurde am 18. März 1926 in Wien geboren. Als Kleinkind wächst sie bei ihrer Großmutter Majka in Nebersdorf im Burgenland auf. Diese enge Bindung an die Großmutter ist auch der Grund für ihre Zweisprachigkeit Kroatisch-Deutsch. In Wien geht Käthe in der Herzgasse zur Schule und wohnt bei den Eltern in die Eckertgasse 5/18 im 10. Bezirk.</p>
<p>Ihr Vater war Schutzbündler, wurde eingekerkert und engagierte sich mit ihrer Mutter nach dem 12. Februar 1934 im kommunistischen Widerstand gegen die Nazis. Nachdem ihr Vater Johann Smudits zur Wehrmacht eingezogen wird und ihre Mutter Agnes am 8. Juli 1941 stirbt, bleibt Käthe Sasso als 15-Jährige in der Widerstandsgruppe &#8220;Gustav Adolf Neustadl&#8221; aktiv. Die Ziele der Gruppe sind vor allem die Unterstützung von Witwen hingerichteter Widerstandskämpfer mit Lebensmitteln, das Hören ausländischer Radiosender und das Verteilen von Flugblättern gegen den Faschismus. Einige Mitglieder der Gruppe waren Emi Tolnay, Teresia Dworschak, Maria Sip, Rosalia Graf und Gatte sowie das Ehepaar Gaida. Sie alle wurden im Laufe der Zeit wegen Hochverrats hingerichtet.  </p>
<p>Nachdem Käthe von einem Spitzel, der von der Gestapo in die Gruppe eingeschleust worden war, denunziert wurde, wird sie am 21. August 1942 inhaftiert und bis Oktober auf der &#8220;Liesl&#8221; eingesperrt. Von dort wird sie in die Schiffamtsgasse überführt, wo sie bis 1943 bleibt. Im Jänner 1943 kommt es zur Verlegung auf das Landesgericht I, wo sie bis zu ihrer Verhandlung am 26. April 1944, wenige Wochen nach ihrem 18. Geburtstag, über ein Jahr inhaftiert ist und auf ihre Verhandlung warten muss. Auf Grund von Käthe Sassos Minderjährigkeit zum Zeitpunkt der Verhaftung wird bei ihr eine Ausnahme gemacht, und die Verhandlung vor dem 6. Senat abgehalten, wodurch Käthe Sasso dem Todesurteil entkommt &#8211; im Gegensatz zu siebzig Prozent ihrer Gruppenmitglieder.</p>
<p>Nach dem Schuldspruch wird Käthe Sasso in das Arbeitserziehungslager Oberlanzendorf gebracht. Dann wird sie auf die &#8220;Liesl&#8221; verlegt. Von dort wird Käthe im September 1944 nach Berlin gebracht, wo sie zwei Wochen lang (gemeinsam mit im Zuge des Hitler-Attentats eingesperrten Reichstagsabgeordneten aller Parteien) inhaftiert wird. Die Gespräche mit diesen Mithäftlingen geben ihr neue Kraft. Danach wird Käthe Sasso in das KZ Ravensbrück deportiert, wo sie bis zum Todesmarsch in Richtung Bergen-Belsen am 28. April 1945 bleibt. In der ersten Nacht des Todesmarsches, nahe Wustrow, gelingt Käthe gemeinsam mit ihrer Freundin Mizzi Bosch die Flucht aus der Gruppe und anschließend die Rückkehr nach Wien.</p>
<p>Käthe heiratet im Jahr 1946 ihren Mann Josef Sasso, ebenfalls ein österreichischer Widerstandskämpfer, der sechs Jahre eingekerkert war. Gemeinsam ziehen sie nach Winzendorf bei Wiener Neustadt.</p>
<p>Sie bringt drei Kinder zur Welt und lebt bis heute in ihrem Haus in Niederösterreich. Ein Sohn lebt noch. Sie hat vier Enkelkinder und zehn Urenkelkinder. Mit einer Urenkelin, die in Wien studiert, war sie vor einem Dreivierteljahr eine Woche in London und mit ihr jeden Tag gute zehn Stunden unterwegs.</p>
<p>Ihr ganz großes Anliegen ist der Ehrenhain (der Gruppe 40) der hingerichteten Widerstandskämpfer/innen auf dem Wiener Zentralfriedhof.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F03%2F14%2Flesung-ich-geb-dir-einen-mantel-dass-du-ihn-noch-in-freiheit-tragen-kannst%2F&amp;title=Lesung%3A%20Ich%20geb%20Dir%20einen%20Mantel%2C%20dass%20Du%20ihn%20noch%20in%20Freiheit%20tragen%20kannst."><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/03/14/lesung-ich-geb-dir-einen-mantel-dass-du-ihn-noch-in-freiheit-tragen-kannst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit Ousmane Camara!</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/02/04/solidaritat-mit-ousmane-camara/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/02/04/solidaritat-mit-ousmane-camara/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 18:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Befreundete Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=674</guid>
		<description><![CDATA[Ousmane Camara war Aktivist an der Universität von Conakry, der Hauptstadt der westafrikanischen Republik Guinea. Auf Grund seines Engagements für freie Bildung geriet er in &#8220;Konflikt&#8221; mit der Militärdiktatur, wurde verhaftet und gefoltert. Ousmanes Eltern wurden 2007 vom Militär verschleppt und ermordet, als Ousmane floh. Ousmane selbst war Sprecher der Studierendengewerkschaft SEUC, des Syndicat des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ousmane Camara war Aktivist an der Universität von Conakry, der Hauptstadt der westafrikanischen Republik Guinea. Auf Grund seines Engagements für freie Bildung geriet er in &#8220;Konflikt&#8221; mit der Militärdiktatur, wurde verhaftet und gefoltert. Ousmanes Eltern wurden 2007 vom Militär verschleppt und ermordet, als Ousmane floh. Ousmane selbst war Sprecher der Studierendengewerkschaft SEUC, des Syndicat des Étudiants de l&#8217;Université de Conakry (vergleichbar mit der ÖH), die sich 2004-2007 für freien Hochschulzugang engagierte.</p>
<p>2007 suchte Ousmane in Österreich um Asyl an. Sein Antrag wurde abgelehnt, obwohl er viele Wunden an Rücken und Armen aufwies, die ihm von der Polizei in Guinea durch Folter mit Schlagstöcken zugeführt wurden. Auch am Schienbein sind nach wie vor schwere Hautläsionen und Krusten von festen Fußtritten zu erkennen.</p>
<p>Seit August 2010 befand sich Ousmane in Schubhaft; ohne zu wissen, was ihm vorgeworfen wurde bzw. was ihn erwarten würde. In Guinea hätte Ousmane nach eigener Aussage der sichere Tod erwartet. Das österreichische Außenministerium hat auf Grund der politischen Situation eine Reisewarnung nach Guinea verhängt. Dennoch fand am 15. Dezember Ousmanes Abschiebung statt. Diese konnte in letzter Minute gestoppt werden. Ousmanes Anwalt Dr. Zanger hat sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt. Dieser hat nun mit einstweiliger Verfügung jede Abschiebung nach Guinea untersagt. Nun hat die Polizei Ousmane Camara wegen angeblichem Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt. Am 24. Dezember 2010 kam er auf Kaution frei.</p>
<p>In Wien hat sich mittlerweile ein Solidaritätskomitee für Ousmane gegründet und auch die FreiheitskämpferInnen Oberösterreich erklären sich solidarisch!﻿</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F02%2F04%2Fsolidaritat-mit-ousmane-camara%2F&amp;title=Solidarit%C3%A4t%20mit%20Ousmane%20Camara%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/02/04/solidaritat-mit-ousmane-camara/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Traurige Nachricht vom Ableben unseres Genossen Walter Prieschl</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/02/01/traurige-nachricht-vom-ableben-unseres-genossen-walter-prischl/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/02/01/traurige-nachricht-vom-ableben-unseres-genossen-walter-prischl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 17:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=669</guid>
		<description><![CDATA[Der Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en Landesverband Oberösterreich wird seinen Ehrenvorsitzenden Walter Prieschl niemals vergessen! Wir nehmen Abschied von unserem Genossen und Mitstreiter Walter Prieschl der am Freitag, 28.01.2011 nach einem langen und erfüllten Leben im 85. Lebensjahr von uns gegangen ist. Die Verabschiedung findet am Dienstag, 8. Februar 2011 um 11 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/Prieschl-Walter-1926-20111.bmp"><img class="alignleft size-full wp-image-671" title="Prieschl Walter, 1926 - 2011" src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/Prieschl-Walter-1926-20111.bmp" alt="" /></a>Der Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en Landesverband Oberösterreich wird seinen Ehrenvorsitzenden Walter Prieschl niemals vergessen!</p>
<p>Wir nehmen Abschied von unserem Genossen und Mitstreiter Walter Prieschl der am Freitag, 28.01.2011 nach einem langen und erfüllten Leben im 85. Lebensjahr von uns gegangen ist. <strong>Die Verabschiedung findet am Dienstag, 8. Februar 2011 um 11 Uhr im Urnenhain Linz-Urfahr statt. </strong><strong>Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren!</strong></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F02%2F01%2Ftraurige-nachricht-vom-ableben-unseres-genossen-walter-prischl%2F&amp;title=Traurige%20Nachricht%20vom%20Ableben%20unseres%20Genossen%20Walter%20Prieschl"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/02/01/traurige-nachricht-vom-ableben-unseres-genossen-walter-prischl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungen zum 12. Februar 1934!</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/01/30/veranstaltungen-zum-12-februar-1934/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/01/30/veranstaltungen-zum-12-februar-1934/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 18:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[FreiheitskämpferInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=662</guid>
		<description><![CDATA[Mahnmalenthüllung und Gedenken: Freitag, 11. Februar 2011,  um 18 Uhr in Holzleithen: Die Gedenkrede hält Genosse Josef Ackerl. Zu diesem Gedenken haben wir Maria Mair, die bald 90-jährige Tochter des erschossenen Schutzbündlers Josef Skrabal, eingeladen.  * * * * * * * * * * * * * * * *  Kranzniederlegungen &#38; Gedenken am Samstag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mahnmalenthüllung und Gedenken:<br />
</strong>Freitag, 11. Februar 2011,  um 18 Uhr in Holzleithen: Die Gedenkrede hält Genosse Josef Ackerl. Zu diesem Gedenken haben wir Maria Mair, die bald 90-jährige Tochter des erschossenen Schutzbündlers Josef Skrabal, eingeladen.</p>
<p> * * * * * * * * * * * * * * * * </p>
<p><strong>Kranzniederlegungen &amp; Gedenken am Samstag, dem 12. Februar 2011:</strong></p>
<p>8.00 Uhr:<br />
beim Mahnmal am Waldfriedhof St. Martin</p>
<p>8.30 Uhr:          <br />
beim Bulgari-Denkmal, Ecke Poschacherstraße / Bulgariplatz</p>
<p>9.00 Uhr:          <br />
im Hof des Parteihauses (ehemaliges <em>„Hotel Schiff“),</em> Linz, Landstraße 36</p>
<p>10.00 Uhr:         <br />
Steyr, Mahnmal Ennsleite</p>
<p> * * * * * * * * * * * * * * * *</p>
<p><strong>12.-Februar-Tagesseminar mit der Sozialistischen Jugend Oberösterreich! </strong><br />
Samstag, 12. Februar 2011, in der SP OÖ (Koref-Saal, 4. Stock, 4020 Linz, Landstraße 36)</p>
<p>10.00 Uhr:         <br />
Begrüßung und Vorstellung des Programms durch Florian Koppler und Peter Weidner</p>
<p>10.15 Uhr:     <br />
Workshop 1: <em>„War der 12. Februar wirklich ein breiter sozialdemokratischer Aufstand? Parteiinterne Auseinandersetzungen der Sozialdemo-kratie vor und nach dem 12. Februar“.</em> Referent: Mag. Florian Wenninger</p>
<p>Workshop 2: <em>„Wie kam es zum 12. Februar 1934?“  </em>Referentin: Dr.<sup>in</sup> Brigitte Kepplinger <em></em></p>
<p>13.00 Uhr:         <br />
Gemeinsames Mittagessen im <em>„Orpheus“</em> (Nordico, Dametzstraße 23).</p>
<p>14.30 Uhr:         <br />
<em>Stadtrundfahrt zu wichtigen Schauplätzen des 12. Februar in Linz </em>mit Prof. Dr. Helmut Fiereder oder</p>
<p>14.30 Uhr:         <br />
Fortsetzung des Tagesseminar-Vortrags vom Vormittag im Koref-Saal</p>
<p>18.00 Uhr:         <br />
Voraussichtliches Ende.</p>
<p>Anmeldungen für dieses Seminar sind wegen der Tischreservierung fürs Mittagessen und der darauffolgenden Rundfahrt unter Tel. 0664/533 88 29 oder per E-Mail an <a href="mailto:office@freiheitskaempfer-ooe.at">office@freiheitskaempfer-ooe.at</a> bis spätestens 8. Februar 2011 unbedingt erforderlich!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F01%2F30%2Fveranstaltungen-zum-12-februar-1934%2F&amp;title=Veranstaltungen%20zum%2012.%20Februar%201934%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2011/01/30/veranstaltungen-zum-12-februar-1934/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: Ort, Subjekt, Verbrechen</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/23/buchtipp-ort-subjekt-verbrechen/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/23/buchtipp-ort-subjekt-verbrechen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 21:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Befreundete Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=655</guid>
		<description><![CDATA[Seit vielen Jahren ist der Verein GEDENKDIENST im Feld der historisch-politischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus aktiv. Darin zählt eine Auseinandersetzung mit Geschichte, die beim Individuum selbst beginnt. Demokratie ist hier weniger als das Ergebnis der Bildungsarbeit zu denken, sondern in erster Linie als ihre Voraussetzung. Im 21. Jahrhundert stehen wir damit vor neuen Herausforderungen. Geschichtsbezüge haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/9eff816041.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-656" title="Ort, Subjekt, Verbrechen" src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/9eff816041-105x150.jpg" alt="(c) Verein Gedenkdienst" width="105" height="150" /></a></p>
<p><strong>Seit vielen Jahren ist der <a href="http://www.gedenkdienst.at">Verein GEDENKDIENST</a> im Feld der historisch-politischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus aktiv. Darin zählt eine Auseinandersetzung mit Geschichte, die beim Individuum selbst beginnt. Demokratie ist hier weniger als das Ergebnis der Bildungsarbeit zu denken, sondern in erster Linie als ihre Voraussetzung. </strong></p>
<p>Im 21. Jahrhundert stehen wir damit vor neuen Herausforderungen. Geschichtsbezüge haben sich in der österreichischen Migrationsgesellschaft ausdifferenziert, eine neue Generation von VermittlerInnen entwickelt vielschichtige Ansätze einer geschlechtersensiblen und multiperspektivischen Gedenkstättenarbeit. Ausgehend von Studienfahrten und Bildungsprogrammen des Vereins GEDENKDIENST stellt dieser Band die Möglichkeiten historisch-politischer Bildung an Erinnerungsorten vor. Welches Potential hat die Arbeit an historischen Orten? Wie ist mit dem Spannungsfeld zwischen kritischer Aufarbeitung der Vergangenheit und Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus umzugehen? Welche Arbeitsgrundsätze sind für VermittlerInnen bei diesem Thema zu beachten? Der Band vereint gedächtnistheoretische und pädagogische Perspektiven, schlägt didaktische Herangehensweisen zu Themen wie TäterInnenschaft und Widerstand vor und strebt eine prozessorientierte Reflexion der Bildungsarbeit selbst an. Mit Beiträgen von Matthias Heyl, Barbara Thimm, Astrid Messerschmidt, Gottfried Kössler, u.v.a.</p>
<blockquote><p><em>Hilmar, Till: Ort, Subjekt, Verbrechen. Koordinaten historisch-politischer Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus.<br />
</em><em>Wien: Czernin 2010.</em></p></blockquote>
<p> Neuerscheinung Winter 2010 | Preis: 19,80€ | Softcover | <strong><a href="http://www.czernin-verlag.com/" target="_blank">www.czernin-verlag.com</a></strong></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F11%2F23%2Fbuchtipp-ort-subjekt-verbrechen%2F&amp;title=Buchtipp%3A%20Ort%2C%20Subjekt%2C%20Verbrechen"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/23/buchtipp-ort-subjekt-verbrechen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Naturfreunde für den Erhalt des Warschenecks</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/21/naturfreunde-fur-den-erhalt-des-warschenecks/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/21/naturfreunde-fur-den-erhalt-des-warschenecks/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 21:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Befreundete Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=648</guid>
		<description><![CDATA[Nur wenige alpine Bereiche halten einem Vergleich mit der landschaftlichen Schönheit und Ursprünglichkeit des Naturschutzgebiets rund um das Warscheneck Stand. Diese unberührte Karstlandschaft in den oberösterreichischen Kalkalpen zeichnet sich auch durch eine einzigartige Fauna und Flora aus. Die beinahe perfekte Synergie aus Freizeitangebot für Naturliebhaber und Sportbegeisterte jeglichen Anspruchsniveaus sowie die unberührte landschaftliche Schönheit machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Nur wenige alpine Bereiche halten einem Vergleich mit der landschaftlichen Schönheit und Ursprünglichkeit des Naturschutzgebiets rund um das Warscheneck Stand. Diese unberührte Karstlandschaft in den oberösterreichischen Kalkalpen zeichnet sich auch durch eine einzigartige Fauna und Flora aus.</em></strong></p>
<p>Die beinahe perfekte Synergie aus Freizeitangebot für Naturliebhaber und Sportbegeisterte jeglichen Anspruchsniveaus sowie die unberührte landschaftliche Schönheit machen das Warscheneck zu einem äußerst beliebten Ausflugsziel. Mit nur einer Stunde Wegzeit ist dieses Naturschutzgebiet auch für Menschen aus den urbanen Gebieten Linz, Wels und Steyr sehr gut erreichbar.</p>
<p>Die Ausweitung des Naturschutzgebiets um den Bereich &#8220;Warscheneck-Nord&#8221; erfolgte erst im Jahr 2008 unter der Schirmherrschaft des damaligen Landeshauptmannstellvertreters und Naturschutzreferenten Erich Haider. Damit war die langfristige Absicherung auf Generationen fixiert. Alles schien perfekt zu sein.</p>
<p>Doch keine 2 Jahre danach lässt plötzlich Seilbahn-Multi und ÖSV-Präsident Schröcksnadel den Zusammenschluss der Skigebiete Höss und Wurzeralm mitten durch das Naturschutzgebiet Warscheneck planen. Geltendes Naturschutzrecht wird dabei völlig außer Acht gelassen. Auch die enorme landschaftliche Bedeutung der Region Warscheneck spielt angesichts finanzieller Interessen der Seilbahnbetreiber kaum eine Rolle. Besonders unverständlich ist, dass das Land Oberösterreich bislang keine Schritte unternommen hat, um dieses Projekt zu unterbinden. Mit jedem Tag des Zuwartens wird die Bedrohung für das Naturschutzgebiet größer.</p>
<p>Aus diesem Grund haben sich das Präsidium der Naturfreunde Österreich und das Präsidium der Naturfreunde Oberösterreich einstimmig gegen den geplanten Zusammenschluss der Wintersportgebiete Höss und Wurzeralm auf Kosten des bestehenden Naturschutzgebietes „Warscheneck – Nord&#8221; ausgesprochen. Unser Appell an die oberösterreichische Landesregierung lautet, alles zu unternehmen, damit der Naturschutz in OÖ nicht zum Spielball wirtschaftlicher Interessen wird.</p>
<p>Klar ist dabei, dass diese Positionierung der Naturfreunde für das Warscheneck in keiner Weise als Positionierung gegen den Skisport in Oberösterreich gesehen werden kann. Die Naturfreunde Oberösterreich sind die „größte Skischule&#8221; im Land mit einem jährlichen Betreuungsumfang von ca. 25000 Skikursteilnehmern und treten eindeutig für eine positive Zukunft des Skisports ein. Diese positive Zukunft kann aber keinesfalls so funktionieren, dass Naturschutz und Sport gegeneinander ausgespielt werden. Gerade im Sinne des Grundgedankens der Nachhaltigkeit muss ein Weg des Miteinanders gefunden werden. Raubbau auf Kosten des Naturschutzes kann nicht die Zukunft des Wintersports sein.</p>
<ul>
<li>Weitere Informationen gibt es auf <a href="http://oberoesterreich.naturfreunde.at">oberoesterreich.naturfreunde.at</a>!</li>
<li>Hier gibt es die <a href="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/Unterschriftenliste-Warscheneck.pdf">Unterschriftenliste als download!</a></li>
</ul>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F11%2F21%2Fnaturfreunde-fur-den-erhalt-des-warschenecks%2F&amp;title=Naturfreunde%20f%C3%BCr%20den%20Erhalt%20des%20Warschenecks"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/21/naturfreunde-fur-den-erhalt-des-warschenecks/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmpräsentation: HUGO PEPPER &#8211;  Denken auf eigene Gefahr</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/15/filmprasentation-hugo-pepper-denken-auf-eigene-gefahr/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/15/filmprasentation-hugo-pepper-denken-auf-eigene-gefahr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 22:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[FreiheitskämpferInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=643</guid>
		<description><![CDATA[Einladung zur Filmpräsentation „HUGO PEPPER -  Denken auf eigene Gefahr“ Ein Film von Markus Vorzellner &#124; Hugo Pepper ist zur Veranstaltung eingeladen. Wann:                Donnerstag, 25. November 2010 um 19:30 Uhr Wo:                       Kino im Filmhaus am Spittelberg (1070 Wien, Spittelberggasse 3) Begrüßung:    Kurt Brazda Im Anschluss werden Fragen beantwortet. Veranstaltungsdauer: ca. 130 Minuten.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einladung zur Filmpräsentation „HUGO PEPPER -  Denken auf eigene Gefahr“<br />
</strong>Ein Film von Markus Vorzellner | Hugo Pepper ist zur Veranstaltung eingeladen.</p>
<p><strong>Wann: </strong>              <br />
Donnerstag, 25. November 2010 um 19:30 Uhr<br />
<strong><br />
Wo:     </strong>                 <br />
Kino im Filmhaus am Spittelberg (1070 Wien, Spittelberggasse 3)<br />
<strong><br />
Begrüßung:</strong>   <br />
Kurt Brazda</p>
<p>Im Anschluss werden Fragen beantwortet. Veranstaltungsdauer: ca. 130 Minuten.  Anschließend Erfrischungen. Aufgrund einer beschränkten Platzanzahl wir um Anmeldung unter + 43 1 374 53 12 (ev. Tonband) oder via Email an <a href="mailto:wifar@aon.at">wifar@aon.at</a> gebeten!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F11%2F15%2Ffilmprasentation-hugo-pepper-denken-auf-eigene-gefahr%2F&amp;title=Filmpr%C3%A4sentation%3A%20HUGO%20PEPPER%20%26%238211%3B%20%20Denken%20auf%20eigene%20Gefahr"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/15/filmprasentation-hugo-pepper-denken-auf-eigene-gefahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanken zu einer Fahrt nach Dachau und Flossenbürg</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/10/30/gedanken-zu-einer-fahrt-nach-dachau-und-flossenburg/</link>
		<comments>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/10/30/gedanken-zu-einer-fahrt-nach-dachau-und-flossenburg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 18:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[FreiheitskämpferInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/?p=637</guid>
		<description><![CDATA[von Dieter Strobel! Bevor ich das ehemalige Konzentrationslager Dachau betrete, bleibe auch ich, wie viele andere, unwillkürlich vor dem Gittertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ stehen. Auch ich fotografiere dieses bereits millionenfach abgelichtete Symbol des Zynismus und der Verhöhnung der Ausgelieferten. Es macht mich betroffen, nachdenklich und in mir drängt sich die Frage auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Dieter Strobel!</p>
<p>Bevor ich das ehemalige Konzentrationslager Dachau betrete, bleibe auch ich, wie viele andere, unwillkürlich vor dem Gittertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ stehen. Auch ich fotografiere dieses bereits millionenfach abgelichtete Symbol des Zynismus und der Verhöhnung der Ausgelieferten.</p>
<p>Es macht mich betroffen, nachdenklich und in mir drängt sich die Frage auf, ob solch ein Tun, das Fotografieren, verantwortungsvoll und ehrenhaft gegenüber denjenigen ist, die hier gequält wurden, oder eine Art von Verbrechensvoyeurismus darstellt. <span id="more-637"></span></p>
<p>„Arbeit macht frei“. Kein Mensch würde sich heute an den Romantitel eines deutschnationalen Schriftstellers namens Lorenz Diefenbach erinnern, hätten nicht die Nationalsozialisten diesen Spruch an den Eingangstoren zu einigen ihrer auf brutalsten Unterdrückungsmethoden funktionierenden Lagern angebracht.</p>
<p>„Arbeit macht frei“. Das könnte auch eine Parole der Arbeiterbewegung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts sein. Dieser Spruch könnte positiv behaftet sein wie &#8220;Stadtluft macht frei“, er ruft in mir aber beinahe ängstliche Betroffenheit hervor. Es steigt aber auch Zorn in mir auf, ob dieser demonstrativen Frechheit der damaligen Machthaber. Was erst müssen sich Befreite denken, wenn sie an eine dieser Stätten des Grauens zurückkehren, was Menschen, deren Angehörige oder Freunde hier verschwanden?</p>
<p>Dachau ist Synonym für ein Lagersystem, das immer weiter ausgebaut und für den Unterdrückungsapparat perfektioniert wurde bis zur schlussendlichen Vernichtung von Millionen von Menschen.</p>
<p>In die Verwaltung und zur Aufrechterhaltung dieses Systems wurden Häftlinge miteingebunden, was den Einsatz von SS-Mannschaften reduzierte, sie für Bewachungsaufgaben frei machte und den Ausbau dieses Systems begünstigte. Hier wurde eine Lagerordnung entwickelt, die zur Legalisierung der Willkür, des Terrors und der Menschenvernichtung in einem Unrechtssystem führte. Verstöße gegen diese Lagerordnung führten zu Verfahren, von deren Ausgang die Angezeigten oft wochenlang in Unkenntnis gehalten wurden und es gab Strafen, die von mittelalterlichen Züchtigungen bis zum Ermorden des Angezeigten reichten.</p>
<p>Die Beurteilung eines SS-Mannes durch seinen Vorgesetzten wird uns gezeigt. Bildungsfern, geistig träge, aber bedingungsloser Gehorsam gegenüber seinem Vorgesetzten, alles gute Gründe, um Karriere bei der SS zu machen.</p>
<p>Bildungsfern und geistig träge. In Österreich diskutiert man derzeit seitens der verantwortlichen Stellen, ob die Zuständigkeit für die Lehrenden bei den Ländern oder beim Bund liegen soll. Es ist der einzige Punkt zum Thema Bildung, der momentan öffentlich diskutiert wird, als gäbe es im Bildungsbereich nicht viel bedeutendere Probleme. „Wehret den Anfängen“ – so ganz sicher nicht!</p>
<p>Wir gelangen bei unserem Rundgang zu den Öfen, die die Einäscherung tausender Leichen auf rationelle, industrialisierte Art erledigten. Welch ein Gefühl muss in einem Häftling vorgeherrscht haben, wenn er täglich ausgehungerte, entstellte Leichen in die dafür vorgesehenen Anlagen schob? Kannte er den einen oder anderen persönlich, überstieg diese Tätigkeit manchmal seine psychischen Kräfte, entmenschlichte diese Zwangsarbeit?</p>
<p>Gegenüber dem Eingang zum Krematorium befindet sich ein Denkmal, auf dessen Sockel man lesen kann: „Den Toten zur Ehr den Lebenden zur Mahnung“. Die Figur selbst zeigt einen unbekannten Häftling mit einem erschreckend ausgemergelten Kopf, der die erlittene Pein drastisch dokumentiert. Zugleich schaut dieser Häftling aber mit festem Blick in die Zukunft. Viel zu große Bekleidungsstücke die er trägt, sind ein Beispiel für die gleich beim Eintritt in ein Lager einsetzende Demütigung und Verächtlichmachung dieser Menschen.</p>
<p>Ich denke an den Künstler dieser Statue, Fritz Koelle, Dachauhäftling und später Auftragnehmer des NS-Regimes (Horst Wessel Büste), nach dem Krieg wurde er als Opportunist gebrandmarkt, einige Jahre später als Opfer anerkannt. Ich frage mich, ob es angebracht ist, bei diesem damaligen Lagerhäftling an die Grenze zwischen Anstand und Opportunismus zu denken.</p>
<p>Es drängt sich mir auch die Frage auf, wieso wurden solche Lager selbst nach der Zerschlagung der Opposition, nach der Ausschaltung sämtlicher demokratischer Einrichtungen und nach der Beseitigung diverser gegnerischer Gruppierungen weitergeführt. Für die einzelnen opponierenden Personen hätten doch Gefängnisse gereicht. War es purer Sadismus der Machthaber? War es das Verbreiten von Angst, was bei all jenen, die nachher von nichts gewusst haben wollten, aber zu jener Zeit mitpartizipierten, um nicht in ein Konzentrationslager zu kommen, sehr gute Wirkung zeigte? Brauchte ein Verbrechensregime Lager, in denen man willkürlich ermorden konnte oder wusste man mit dem privilegierten Wachpersonal nichts anderes anzufangen beziehungsweise glaubte man, diese Truppen im Inneren bereithalten zu müssen?</p>
<p>Das Konzentrationslager Dachau wurde nach dem Krieg von den Amerikanern auch als Gefängnis genutzt, danach verwendeten es die Deutschen als Auffanglager für Flüchtlinge und Heimatlose. Betriebe brauchten diese Räumlichkeiten zur Fabrikation und als Lager. Eine von den Amerikanern aufgebaute Ausstellung über die hier verübten Verbrechen wurde zu Beginn der Fünfzigerjahre von den Deutschen geschlossen, und der Abbruch des Lagers begann sukzessive. Abriss führt unweigerlich zu Vergessen um die Täter zu rehabilitieren. Ende der Fünfzigerjahre begann dann die Denkumkehr und seit Mitte der Sechzigerjahre ist Dachau Gedenk- und Erinnerungsstätte.</p>
<p>Einen Tag später steht unsere Reisegruppe auf dem Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg. Es nieselt, leichter kühler Wind, mich fröstelt und ich höre so unglaubliche Erzählungen über das Quälen von Menschen, dass ich diese Durchhaltekraft der hier Gefangenen als übermenschlich bezeichnen muss. Woher nahmen Menschen diese Energie zum Leben, trotz Hunger, Vernichtungsarbeit und unaufhörlicher Pein? Man erzählt uns von zweiundsiebzigstündigem Stehen auf dem Platz, Stehen bis zum Umfallen, als Kollektivstrafe für eine Gruppe der Häftlinge gleicher Herkunft. Wir hören von einer ganz besonderen Perfidie, ein hell erleuchteter Christbaum, daneben ein Galgen, an dem Erhängte tagelang zur Schau gestellt wurden, als Abschreckung, Warnung oder als Freude der Täter über die Ängstigung der Opfer. </p>
<p>Wir gelangen an einen Ort, an dem, entgegen der Genfer Konvention, ein Barackenlager für zweitausend sowjetische Kriegsgefangene errichtet worden war. Ein noch niederer Standard der Unterkünfte wurde gewählt, aus Rassenwahn glaubten die Machthaber Pferdekoppel als Unterkünfte für Russen genügten. Als dieser, abgesondert von den anderen Baracken erbaute Komplex fertig gestellt war, lebte keiner von den zweitausend sowjetischen Gefangenen mehr, sie waren bei der Arbeit im Steinbruch bewusst vernichtet worden. Von da an diente dieser Trakt bestehend aus vier Baracken als Quarantäne- und Sterbelager.</p>
<p>Da die Sterberate in diesem Konzentrationslager so extrem hoch war, ließ die SS-Wachmannschaft noch im Herbst 1944 eine Rampe vom Lager zum Krematorium errichten, um die Beseitigung der Leichen noch effizienter zu gestalten. Man musste eine große Anzahl der Getöteten neben dem Krematorium auf offenem Gelände verbrennen, weil der Ofen alleine diese große Zahl nicht bewältigen konnte.</p>
<p>An dieser Stelle, an der auch Massenerschießungen stattfanden, wurde eine internationale Gedenkstätte errichtet. Wir hören, dass kurz vor dem Eintreffen der Amerikaner Massentransporte in Richtung Dachau losgeschickt wurden, Todesmärsche im wahrsten Wortsinn. Kurz vor der Befreiung starben so noch tausende Menschen innerhalb weniger Tage. Die SS-Mannschaften ließen diese zu Tode geschundenen Häftlinge gleich neben der Straße verscharren. Die nachrückenden Amerikaner befahlen der deutschen Bevölkerung diese Leichen auszugraben und sie auf den jeweiligen Dorffriedhöfen zu begraben.</p>
<p>Einen für mich unwürdigen, nicht nachvollziehbaren Akt setzte später allerdings die zuständige deutsche Stelle, die alle in diesen Friedhöfen bestatteten Opfer wieder ausgraben ließ und in einem neu errichteten Massengrab im Konzentrationslager ein drittes Mal beerdigte. Menschen, die hier geschunden, missbraucht und ermordet wurden, ließ man nicht in normaler Erde ruhen, sondern bestattete sie am Platz des Schreckens und der Not. Symptomatisch, dass es für die Opfer, selbst nach dem Tod kein Entkommen und keine Befreiung aus dem Lager gibt.  Befreit wurden damit allerdings die jeweiligen Dörfer, befreit von Gedenkdienst und Grabpflege, befreit von Gedanken an die Vergangenheit und befreit von etwaigen Schuldeingeständnissen. Und das, obwohl diese angrenzenden Ortschaften ganz gut mit dem Konzentrationslager auf zumindest wirtschaftlicher Ebene zusammenarbeiteten. Man belieferte das Lager, man mietete daraus Arbeitskräfte und man stellte seine eigenen Fähigkeiten dort zur Verfügung, wenn man zum Beispiel als Handwerker benötigt wurde.</p>
<p>Entlang des Rundganges kommt man an einigen Gedenkstätten vorbei. Ganz besonders erwähnenswert für mich ist die sehr berührende der jüdischen Konfession, in der auf sehr einfache und keinesfalls plakative Art dem Gedenken und der Erinnerung Rechnung getragen wird.</p>
<p>Das Lager erhielt bald nach dem Krieg, auf Initiative befreiter Opfer, eine Gedenkstätte. Abseits und relativ klein. Aber gleich nach dem Krieg war hier das Trauern um die Opfer nicht allzu stark ausgeprägt. Häuser von den damaligen SS-Offizieren werden heute von Normalbürgern bewohnt. Auf Initiative der zuständigen bayerischen Stellen wurden dann Grundstücke, auf denen Baracken für die Inhaftierten standen, zum Bau von Einfamilienhäusern verkauft. Heute blicken diese Hausbesitzer auf einen blutgetränkten Appellplatz, wo Tyrannei, Mord und Aufhängen auf der Tagesordnung standen. Ein morgendlicher Blick ins Morgenrot schafft ein Morgengrauen der besonderen Art, was ganz sicher nicht jedermanns Sache ist. Im Laufe der Jahre wurde aber auch hier wirklich einiges getan, was der Aufarbeitung der Vergangenheit dienlich ist, die Gedenkstätte immer mehr erweitert.</p>
<p>In der ehemaligen Lagerwäscherei befindet sich heute ein sehr interessant aufgebautes Museum, übersichtlich und modern präsentiert es die Schrecken dieser Tage.</p>
<p>Ein Originalfoto aus dieser Zeit zeigt die Errichtung des Lagers. Man sieht im Hintergrund ein Ausflugsziel der Flossenbürger Gesellschaft, die Burg auf dem Berg, im Vordergrund einen SS-Wachmann beim Bewachen der hier eingesetzten Lagerhäftlinge. Zwei Fahnen flattern, man ist fast versucht zu sagen knattern, im Wind. Die eine schwarz mit SS-Runen, die andere schwarz mit einem Totenkopfemblem, wie bei Piraten. Ja, und Piraten im schlimmsten Wortsinn, das waren diese Täter. Sie raubten den Menschen zuerst die wirtschaftlichen Güter, dann raubten sie den Menschen die Freude, danach raubten sie den Menschen die Würde und schlussendlich raubten sie den Menschen das höchste Gut, das Leben.</p>
<p>Abschließend bedanken möchte ich mich bei der ganz lieben Käthe Sasso und dem humorvollen Jonny Moser, die mir viel Wissenswertes mitteilten und bei dir, Peter, dass du mich zu dieser Fahrt mitgenommen hast.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F10%2F30%2Fgedanken-zu-einer-fahrt-nach-dachau-und-flossenburg%2F&amp;title=Gedanken%20zu%20einer%20Fahrt%20nach%20Dachau%20und%20Flossenb%C3%BCrg"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/10/30/gedanken-zu-einer-fahrt-nach-dachau-und-flossenburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

