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	<title>Freiheitskämpfer Oberösterreich &#187; Veranstaltungen</title>
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		<title>Netzwerk des Terrors!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 09:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen steht heuer unter dem Themenschwerpunkt „Netzwerk des Terrors“. Ein Schwerpunkt, der an Aktualität nicht verloren hat. Netzwerk des Terrors! Die Nationalsozialisten überzogen Europa mit einem Netz an Konzentrations- und Vernichtungslagern, Verfolgungsbehörden und -dienststellen und weiteren Instrumenten, die ein gemeinsames Ziel hatten: Die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung politisch Andersdenkender, rassistisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen steht heuer unter dem Themenschwerpunkt „Netzwerk des Terrors“. Ein Schwerpunkt, der an Aktualität nicht verloren hat.</p>
<p><strong>Netzwerk des Terrors! </strong>Die Nationalsozialisten überzogen Europa mit einem Netz an Konzentrations- und Vernichtungslagern, Verfolgungsbehörden und -dienststellen und weiteren Instrumenten, die ein gemeinsames Ziel hatten: Die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung politisch Andersdenkender, rassistisch Verfolgter und von Menschen, die aus irgendwelchen Gründen aus der Gesellschaft ausgegrenzt wurden.<img title="Weiterlesen..." src="http://blog.gpa-djp.at/unity/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><strong>Institutionalisiertes Netzwerk! </strong>Es geht dabei nicht nur um das KZ Mauthausen sondern auch um die engen Verflechtungen der Konzentrationslager untereinander. Das gesamte Lagersystem stand in einem engen und regelmäßigen Austausch, seien es Informationen, Häftlinge oder Bewachungspersonal.<span id="more-686"></span></p>
<p><strong>Informelles Netzwerk! </strong>Neben diesem institutionalisierten Netzwerk von Verfolgungsinstrumenten gab es auch ein weitreichendes informelles Netzwerk von Spitzeln und Denunzianten, von Mittätern und Mitläufern –das institutionalisierte Netzwerk hätte niemals ohne dieses informelle Netzwerk funktioniert. Die Beschäftigung mit diesem informellen Netzwerk führt uns unweigerlich zu den Begriffen „Zivilcourage“ und „Entscheidungsfreiheit“ jedes Einzelnen – die Mittäterschaft basierte (fast) immer auf freiwilliger Basis.</p>
<p><strong>Aktuelle Aspekte! </strong>Damit verlassen wir auch den engeren historischen Kontext und erreichen die aktuellen Bezüge: „Zivilcourage“ und „Entscheidungsfreiheit“ sind Eigenschaften, die auch heute mehr denn je wichtig sind. Sei es im alltäglichen Kontext von Rassismus oder im Kampf gegen ein neues Netzwerk des Terrors: Das gut organisierte und europaweit vernetzte Netzwerk der Rechtsextremen. Dieser Kampf ist ein politischer, aber kein parteipolitischer Kampf – es ist der Kampf für Demokratie und Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung und Gewalt. So sollte dem heutigen negativen institutionalisierten und informellen Netzwerk von Rechtsextremen ein positives informelles Netzwerk von Menschen entgegengestellt werden, die sich (ebenso europaweit vernetzt) für „Zivilcourage“ und „Entscheidungsfreiheit“ einsetzen.</p>
<p>Noch klarer wird der Schwerpunkt „Netzwerk des Terrors“ durch die Tatsache, dass Menschen aus über 70 Nationen im KZ Mauthausen und seinen 49 Nebenlagern inhaftiert waren. Alleine das Wissen um die Internationalität der Häftlinge, muss bei der derzeitigen Neugestaltung der Gedenkstätte Mauthausen rasch zur Einbeziehung von internationalen Expertinnen und Experten führen. Die 200.000 Häftlinge, davon über 100.000 Tote all dieser Nationen, haben ein Recht auf die Berücksichtigung ihrer Schicksale.</p>
<p>Die <strong>Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen</strong>, an welcher die Freiheitskämpfer/innen Oberösterreich teilnehmen werden,  findet am <strong>Sonntag, 8. Mai 2011</strong> statt!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F04%2F22%2Fnetzwerk-des-terrors%2F&amp;title=Netzwerk%20des%20Terrors%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Lesung: Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst.</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 20:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. Lesung mit Käthe Sasso – Überlebende des KZ Ravensbrück Wann: Montag, 4. April 2011 – Beginn: 18:30 Uhr Ort: Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock) Eintritt: Freier Eintritt! Am Montag, dem 4. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst.</strong><br />
Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen.<br />
<strong>Lesung mit Käthe Sasso – Überlebende des KZ Ravensbrück</strong></p>
<p><strong><br />
Wann:</strong> Montag, 4. April 2011 – Beginn: 18:30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock)<br />
<strong>Eintritt:</strong> Freier Eintritt!</p>
<p>Am Montag, dem 4. April, Beginn 18.30 Uhr, kommt eine der letzten Zeitzeuginnen, die als junge Frau das Justiz- und KZ-System des Nationalsozialismus überleben konnte, zu uns nach Linz. Sie wurde zu einer gemeinsamen Veranstaltung der SPÖ Keferfeld-Oed-Bergern und der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en eingeladen.</p>
<p>Bei diesem zwanglosen Zusammentreffen liest Genossin Margarete Benedics aus dem Buch &#8220;Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. Das Buch befasst sich unter anderem auch mit der Lebensgeschichte von Käthe Sasso.</p>
<p>Die Lesung findet in der Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock) bei freiem Eintritt statt. Nach dieser Lesung erzählt uns die heute 85-jährige Käthe Sasso aus ihrem Leben. Sie freut sich sicher, wenn wir ihr viele Fragen stellen, die sie gerne beantworten wird.</p>
<p><strong>Biografie von Käthe Sasso:</strong></p>
<p>Sie wurde am 18. März 1926 in Wien geboren. Als Kleinkind wächst sie bei ihrer Großmutter Majka in Nebersdorf im Burgenland auf. Diese enge Bindung an die Großmutter ist auch der Grund für ihre Zweisprachigkeit Kroatisch-Deutsch. In Wien geht Käthe in der Herzgasse zur Schule und wohnt bei den Eltern in die Eckertgasse 5/18 im 10. Bezirk.</p>
<p>Ihr Vater war Schutzbündler, wurde eingekerkert und engagierte sich mit ihrer Mutter nach dem 12. Februar 1934 im kommunistischen Widerstand gegen die Nazis. Nachdem ihr Vater Johann Smudits zur Wehrmacht eingezogen wird und ihre Mutter Agnes am 8. Juli 1941 stirbt, bleibt Käthe Sasso als 15-Jährige in der Widerstandsgruppe &#8220;Gustav Adolf Neustadl&#8221; aktiv. Die Ziele der Gruppe sind vor allem die Unterstützung von Witwen hingerichteter Widerstandskämpfer mit Lebensmitteln, das Hören ausländischer Radiosender und das Verteilen von Flugblättern gegen den Faschismus. Einige Mitglieder der Gruppe waren Emi Tolnay, Teresia Dworschak, Maria Sip, Rosalia Graf und Gatte sowie das Ehepaar Gaida. Sie alle wurden im Laufe der Zeit wegen Hochverrats hingerichtet.  </p>
<p>Nachdem Käthe von einem Spitzel, der von der Gestapo in die Gruppe eingeschleust worden war, denunziert wurde, wird sie am 21. August 1942 inhaftiert und bis Oktober auf der &#8220;Liesl&#8221; eingesperrt. Von dort wird sie in die Schiffamtsgasse überführt, wo sie bis 1943 bleibt. Im Jänner 1943 kommt es zur Verlegung auf das Landesgericht I, wo sie bis zu ihrer Verhandlung am 26. April 1944, wenige Wochen nach ihrem 18. Geburtstag, über ein Jahr inhaftiert ist und auf ihre Verhandlung warten muss. Auf Grund von Käthe Sassos Minderjährigkeit zum Zeitpunkt der Verhaftung wird bei ihr eine Ausnahme gemacht, und die Verhandlung vor dem 6. Senat abgehalten, wodurch Käthe Sasso dem Todesurteil entkommt &#8211; im Gegensatz zu siebzig Prozent ihrer Gruppenmitglieder.</p>
<p>Nach dem Schuldspruch wird Käthe Sasso in das Arbeitserziehungslager Oberlanzendorf gebracht. Dann wird sie auf die &#8220;Liesl&#8221; verlegt. Von dort wird Käthe im September 1944 nach Berlin gebracht, wo sie zwei Wochen lang (gemeinsam mit im Zuge des Hitler-Attentats eingesperrten Reichstagsabgeordneten aller Parteien) inhaftiert wird. Die Gespräche mit diesen Mithäftlingen geben ihr neue Kraft. Danach wird Käthe Sasso in das KZ Ravensbrück deportiert, wo sie bis zum Todesmarsch in Richtung Bergen-Belsen am 28. April 1945 bleibt. In der ersten Nacht des Todesmarsches, nahe Wustrow, gelingt Käthe gemeinsam mit ihrer Freundin Mizzi Bosch die Flucht aus der Gruppe und anschließend die Rückkehr nach Wien.</p>
<p>Käthe heiratet im Jahr 1946 ihren Mann Josef Sasso, ebenfalls ein österreichischer Widerstandskämpfer, der sechs Jahre eingekerkert war. Gemeinsam ziehen sie nach Winzendorf bei Wiener Neustadt.</p>
<p>Sie bringt drei Kinder zur Welt und lebt bis heute in ihrem Haus in Niederösterreich. Ein Sohn lebt noch. Sie hat vier Enkelkinder und zehn Urenkelkinder. Mit einer Urenkelin, die in Wien studiert, war sie vor einem Dreivierteljahr eine Woche in London und mit ihr jeden Tag gute zehn Stunden unterwegs.</p>
<p>Ihr ganz großes Anliegen ist der Ehrenhain (der Gruppe 40) der hingerichteten Widerstandskämpfer/innen auf dem Wiener Zentralfriedhof.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F03%2F14%2Flesung-ich-geb-dir-einen-mantel-dass-du-ihn-noch-in-freiheit-tragen-kannst%2F&amp;title=Lesung%3A%20Ich%20geb%20Dir%20einen%20Mantel%2C%20dass%20Du%20ihn%20noch%20in%20Freiheit%20tragen%20kannst."><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Veranstaltungen zum 12. Februar 1934!</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 18:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mahnmalenthüllung und Gedenken: Freitag, 11. Februar 2011,  um 18 Uhr in Holzleithen: Die Gedenkrede hält Genosse Josef Ackerl. Zu diesem Gedenken haben wir Maria Mair, die bald 90-jährige Tochter des erschossenen Schutzbündlers Josef Skrabal, eingeladen.  * * * * * * * * * * * * * * * *  Kranzniederlegungen &#38; Gedenken am Samstag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mahnmalenthüllung und Gedenken:<br />
</strong>Freitag, 11. Februar 2011,  um 18 Uhr in Holzleithen: Die Gedenkrede hält Genosse Josef Ackerl. Zu diesem Gedenken haben wir Maria Mair, die bald 90-jährige Tochter des erschossenen Schutzbündlers Josef Skrabal, eingeladen.</p>
<p> * * * * * * * * * * * * * * * * </p>
<p><strong>Kranzniederlegungen &amp; Gedenken am Samstag, dem 12. Februar 2011:</strong></p>
<p>8.00 Uhr:<br />
beim Mahnmal am Waldfriedhof St. Martin</p>
<p>8.30 Uhr:          <br />
beim Bulgari-Denkmal, Ecke Poschacherstraße / Bulgariplatz</p>
<p>9.00 Uhr:          <br />
im Hof des Parteihauses (ehemaliges <em>„Hotel Schiff“),</em> Linz, Landstraße 36</p>
<p>10.00 Uhr:         <br />
Steyr, Mahnmal Ennsleite</p>
<p> * * * * * * * * * * * * * * * *</p>
<p><strong>12.-Februar-Tagesseminar mit der Sozialistischen Jugend Oberösterreich! </strong><br />
Samstag, 12. Februar 2011, in der SP OÖ (Koref-Saal, 4. Stock, 4020 Linz, Landstraße 36)</p>
<p>10.00 Uhr:         <br />
Begrüßung und Vorstellung des Programms durch Florian Koppler und Peter Weidner</p>
<p>10.15 Uhr:     <br />
Workshop 1: <em>„War der 12. Februar wirklich ein breiter sozialdemokratischer Aufstand? Parteiinterne Auseinandersetzungen der Sozialdemo-kratie vor und nach dem 12. Februar“.</em> Referent: Mag. Florian Wenninger</p>
<p>Workshop 2: <em>„Wie kam es zum 12. Februar 1934?“  </em>Referentin: Dr.<sup>in</sup> Brigitte Kepplinger <em></em></p>
<p>13.00 Uhr:         <br />
Gemeinsames Mittagessen im <em>„Orpheus“</em> (Nordico, Dametzstraße 23).</p>
<p>14.30 Uhr:         <br />
<em>Stadtrundfahrt zu wichtigen Schauplätzen des 12. Februar in Linz </em>mit Prof. Dr. Helmut Fiereder oder</p>
<p>14.30 Uhr:         <br />
Fortsetzung des Tagesseminar-Vortrags vom Vormittag im Koref-Saal</p>
<p>18.00 Uhr:         <br />
Voraussichtliches Ende.</p>
<p>Anmeldungen für dieses Seminar sind wegen der Tischreservierung fürs Mittagessen und der darauffolgenden Rundfahrt unter Tel. 0664/533 88 29 oder per E-Mail an <a href="mailto:office@freiheitskaempfer-ooe.at">office@freiheitskaempfer-ooe.at</a> bis spätestens 8. Februar 2011 unbedingt erforderlich!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2011%2F01%2F30%2Fveranstaltungen-zum-12-februar-1934%2F&amp;title=Veranstaltungen%20zum%2012.%20Februar%201934%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Filmpräsentation: HUGO PEPPER &#8211;  Denken auf eigene Gefahr</title>
		<link>http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/2010/11/15/filmprasentation-hugo-pepper-denken-auf-eigene-gefahr/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 22:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[FreiheitskämpferInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einladung zur Filmpräsentation „HUGO PEPPER -  Denken auf eigene Gefahr“ Ein Film von Markus Vorzellner &#124; Hugo Pepper ist zur Veranstaltung eingeladen. Wann:                Donnerstag, 25. November 2010 um 19:30 Uhr Wo:                       Kino im Filmhaus am Spittelberg (1070 Wien, Spittelberggasse 3) Begrüßung:    Kurt Brazda Im Anschluss werden Fragen beantwortet. Veranstaltungsdauer: ca. 130 Minuten.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einladung zur Filmpräsentation „HUGO PEPPER -  Denken auf eigene Gefahr“<br />
</strong>Ein Film von Markus Vorzellner | Hugo Pepper ist zur Veranstaltung eingeladen.</p>
<p><strong>Wann: </strong>              <br />
Donnerstag, 25. November 2010 um 19:30 Uhr<br />
<strong><br />
Wo:     </strong>                 <br />
Kino im Filmhaus am Spittelberg (1070 Wien, Spittelberggasse 3)<br />
<strong><br />
Begrüßung:</strong>   <br />
Kurt Brazda</p>
<p>Im Anschluss werden Fragen beantwortet. Veranstaltungsdauer: ca. 130 Minuten.  Anschließend Erfrischungen. Aufgrund einer beschränkten Platzanzahl wir um Anmeldung unter + 43 1 374 53 12 (ev. Tonband) oder via Email an <a href="mailto:wifar@aon.at">wifar@aon.at</a> gebeten!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F11%2F15%2Ffilmprasentation-hugo-pepper-denken-auf-eigene-gefahr%2F&amp;title=Filmpr%C3%A4sentation%3A%20HUGO%20PEPPER%20%26%238211%3B%20%20Denken%20auf%20eigene%20Gefahr"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gedanken zu einer Fahrt nach Dachau und Flossenbürg</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 18:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[FreiheitskämpferInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Dieter Strobel! Bevor ich das ehemalige Konzentrationslager Dachau betrete, bleibe auch ich, wie viele andere, unwillkürlich vor dem Gittertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ stehen. Auch ich fotografiere dieses bereits millionenfach abgelichtete Symbol des Zynismus und der Verhöhnung der Ausgelieferten. Es macht mich betroffen, nachdenklich und in mir drängt sich die Frage auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Dieter Strobel!</p>
<p>Bevor ich das ehemalige Konzentrationslager Dachau betrete, bleibe auch ich, wie viele andere, unwillkürlich vor dem Gittertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ stehen. Auch ich fotografiere dieses bereits millionenfach abgelichtete Symbol des Zynismus und der Verhöhnung der Ausgelieferten.</p>
<p>Es macht mich betroffen, nachdenklich und in mir drängt sich die Frage auf, ob solch ein Tun, das Fotografieren, verantwortungsvoll und ehrenhaft gegenüber denjenigen ist, die hier gequält wurden, oder eine Art von Verbrechensvoyeurismus darstellt. <span id="more-637"></span></p>
<p>„Arbeit macht frei“. Kein Mensch würde sich heute an den Romantitel eines deutschnationalen Schriftstellers namens Lorenz Diefenbach erinnern, hätten nicht die Nationalsozialisten diesen Spruch an den Eingangstoren zu einigen ihrer auf brutalsten Unterdrückungsmethoden funktionierenden Lagern angebracht.</p>
<p>„Arbeit macht frei“. Das könnte auch eine Parole der Arbeiterbewegung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts sein. Dieser Spruch könnte positiv behaftet sein wie &#8220;Stadtluft macht frei“, er ruft in mir aber beinahe ängstliche Betroffenheit hervor. Es steigt aber auch Zorn in mir auf, ob dieser demonstrativen Frechheit der damaligen Machthaber. Was erst müssen sich Befreite denken, wenn sie an eine dieser Stätten des Grauens zurückkehren, was Menschen, deren Angehörige oder Freunde hier verschwanden?</p>
<p>Dachau ist Synonym für ein Lagersystem, das immer weiter ausgebaut und für den Unterdrückungsapparat perfektioniert wurde bis zur schlussendlichen Vernichtung von Millionen von Menschen.</p>
<p>In die Verwaltung und zur Aufrechterhaltung dieses Systems wurden Häftlinge miteingebunden, was den Einsatz von SS-Mannschaften reduzierte, sie für Bewachungsaufgaben frei machte und den Ausbau dieses Systems begünstigte. Hier wurde eine Lagerordnung entwickelt, die zur Legalisierung der Willkür, des Terrors und der Menschenvernichtung in einem Unrechtssystem führte. Verstöße gegen diese Lagerordnung führten zu Verfahren, von deren Ausgang die Angezeigten oft wochenlang in Unkenntnis gehalten wurden und es gab Strafen, die von mittelalterlichen Züchtigungen bis zum Ermorden des Angezeigten reichten.</p>
<p>Die Beurteilung eines SS-Mannes durch seinen Vorgesetzten wird uns gezeigt. Bildungsfern, geistig träge, aber bedingungsloser Gehorsam gegenüber seinem Vorgesetzten, alles gute Gründe, um Karriere bei der SS zu machen.</p>
<p>Bildungsfern und geistig träge. In Österreich diskutiert man derzeit seitens der verantwortlichen Stellen, ob die Zuständigkeit für die Lehrenden bei den Ländern oder beim Bund liegen soll. Es ist der einzige Punkt zum Thema Bildung, der momentan öffentlich diskutiert wird, als gäbe es im Bildungsbereich nicht viel bedeutendere Probleme. „Wehret den Anfängen“ – so ganz sicher nicht!</p>
<p>Wir gelangen bei unserem Rundgang zu den Öfen, die die Einäscherung tausender Leichen auf rationelle, industrialisierte Art erledigten. Welch ein Gefühl muss in einem Häftling vorgeherrscht haben, wenn er täglich ausgehungerte, entstellte Leichen in die dafür vorgesehenen Anlagen schob? Kannte er den einen oder anderen persönlich, überstieg diese Tätigkeit manchmal seine psychischen Kräfte, entmenschlichte diese Zwangsarbeit?</p>
<p>Gegenüber dem Eingang zum Krematorium befindet sich ein Denkmal, auf dessen Sockel man lesen kann: „Den Toten zur Ehr den Lebenden zur Mahnung“. Die Figur selbst zeigt einen unbekannten Häftling mit einem erschreckend ausgemergelten Kopf, der die erlittene Pein drastisch dokumentiert. Zugleich schaut dieser Häftling aber mit festem Blick in die Zukunft. Viel zu große Bekleidungsstücke die er trägt, sind ein Beispiel für die gleich beim Eintritt in ein Lager einsetzende Demütigung und Verächtlichmachung dieser Menschen.</p>
<p>Ich denke an den Künstler dieser Statue, Fritz Koelle, Dachauhäftling und später Auftragnehmer des NS-Regimes (Horst Wessel Büste), nach dem Krieg wurde er als Opportunist gebrandmarkt, einige Jahre später als Opfer anerkannt. Ich frage mich, ob es angebracht ist, bei diesem damaligen Lagerhäftling an die Grenze zwischen Anstand und Opportunismus zu denken.</p>
<p>Es drängt sich mir auch die Frage auf, wieso wurden solche Lager selbst nach der Zerschlagung der Opposition, nach der Ausschaltung sämtlicher demokratischer Einrichtungen und nach der Beseitigung diverser gegnerischer Gruppierungen weitergeführt. Für die einzelnen opponierenden Personen hätten doch Gefängnisse gereicht. War es purer Sadismus der Machthaber? War es das Verbreiten von Angst, was bei all jenen, die nachher von nichts gewusst haben wollten, aber zu jener Zeit mitpartizipierten, um nicht in ein Konzentrationslager zu kommen, sehr gute Wirkung zeigte? Brauchte ein Verbrechensregime Lager, in denen man willkürlich ermorden konnte oder wusste man mit dem privilegierten Wachpersonal nichts anderes anzufangen beziehungsweise glaubte man, diese Truppen im Inneren bereithalten zu müssen?</p>
<p>Das Konzentrationslager Dachau wurde nach dem Krieg von den Amerikanern auch als Gefängnis genutzt, danach verwendeten es die Deutschen als Auffanglager für Flüchtlinge und Heimatlose. Betriebe brauchten diese Räumlichkeiten zur Fabrikation und als Lager. Eine von den Amerikanern aufgebaute Ausstellung über die hier verübten Verbrechen wurde zu Beginn der Fünfzigerjahre von den Deutschen geschlossen, und der Abbruch des Lagers begann sukzessive. Abriss führt unweigerlich zu Vergessen um die Täter zu rehabilitieren. Ende der Fünfzigerjahre begann dann die Denkumkehr und seit Mitte der Sechzigerjahre ist Dachau Gedenk- und Erinnerungsstätte.</p>
<p>Einen Tag später steht unsere Reisegruppe auf dem Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg. Es nieselt, leichter kühler Wind, mich fröstelt und ich höre so unglaubliche Erzählungen über das Quälen von Menschen, dass ich diese Durchhaltekraft der hier Gefangenen als übermenschlich bezeichnen muss. Woher nahmen Menschen diese Energie zum Leben, trotz Hunger, Vernichtungsarbeit und unaufhörlicher Pein? Man erzählt uns von zweiundsiebzigstündigem Stehen auf dem Platz, Stehen bis zum Umfallen, als Kollektivstrafe für eine Gruppe der Häftlinge gleicher Herkunft. Wir hören von einer ganz besonderen Perfidie, ein hell erleuchteter Christbaum, daneben ein Galgen, an dem Erhängte tagelang zur Schau gestellt wurden, als Abschreckung, Warnung oder als Freude der Täter über die Ängstigung der Opfer. </p>
<p>Wir gelangen an einen Ort, an dem, entgegen der Genfer Konvention, ein Barackenlager für zweitausend sowjetische Kriegsgefangene errichtet worden war. Ein noch niederer Standard der Unterkünfte wurde gewählt, aus Rassenwahn glaubten die Machthaber Pferdekoppel als Unterkünfte für Russen genügten. Als dieser, abgesondert von den anderen Baracken erbaute Komplex fertig gestellt war, lebte keiner von den zweitausend sowjetischen Gefangenen mehr, sie waren bei der Arbeit im Steinbruch bewusst vernichtet worden. Von da an diente dieser Trakt bestehend aus vier Baracken als Quarantäne- und Sterbelager.</p>
<p>Da die Sterberate in diesem Konzentrationslager so extrem hoch war, ließ die SS-Wachmannschaft noch im Herbst 1944 eine Rampe vom Lager zum Krematorium errichten, um die Beseitigung der Leichen noch effizienter zu gestalten. Man musste eine große Anzahl der Getöteten neben dem Krematorium auf offenem Gelände verbrennen, weil der Ofen alleine diese große Zahl nicht bewältigen konnte.</p>
<p>An dieser Stelle, an der auch Massenerschießungen stattfanden, wurde eine internationale Gedenkstätte errichtet. Wir hören, dass kurz vor dem Eintreffen der Amerikaner Massentransporte in Richtung Dachau losgeschickt wurden, Todesmärsche im wahrsten Wortsinn. Kurz vor der Befreiung starben so noch tausende Menschen innerhalb weniger Tage. Die SS-Mannschaften ließen diese zu Tode geschundenen Häftlinge gleich neben der Straße verscharren. Die nachrückenden Amerikaner befahlen der deutschen Bevölkerung diese Leichen auszugraben und sie auf den jeweiligen Dorffriedhöfen zu begraben.</p>
<p>Einen für mich unwürdigen, nicht nachvollziehbaren Akt setzte später allerdings die zuständige deutsche Stelle, die alle in diesen Friedhöfen bestatteten Opfer wieder ausgraben ließ und in einem neu errichteten Massengrab im Konzentrationslager ein drittes Mal beerdigte. Menschen, die hier geschunden, missbraucht und ermordet wurden, ließ man nicht in normaler Erde ruhen, sondern bestattete sie am Platz des Schreckens und der Not. Symptomatisch, dass es für die Opfer, selbst nach dem Tod kein Entkommen und keine Befreiung aus dem Lager gibt.  Befreit wurden damit allerdings die jeweiligen Dörfer, befreit von Gedenkdienst und Grabpflege, befreit von Gedanken an die Vergangenheit und befreit von etwaigen Schuldeingeständnissen. Und das, obwohl diese angrenzenden Ortschaften ganz gut mit dem Konzentrationslager auf zumindest wirtschaftlicher Ebene zusammenarbeiteten. Man belieferte das Lager, man mietete daraus Arbeitskräfte und man stellte seine eigenen Fähigkeiten dort zur Verfügung, wenn man zum Beispiel als Handwerker benötigt wurde.</p>
<p>Entlang des Rundganges kommt man an einigen Gedenkstätten vorbei. Ganz besonders erwähnenswert für mich ist die sehr berührende der jüdischen Konfession, in der auf sehr einfache und keinesfalls plakative Art dem Gedenken und der Erinnerung Rechnung getragen wird.</p>
<p>Das Lager erhielt bald nach dem Krieg, auf Initiative befreiter Opfer, eine Gedenkstätte. Abseits und relativ klein. Aber gleich nach dem Krieg war hier das Trauern um die Opfer nicht allzu stark ausgeprägt. Häuser von den damaligen SS-Offizieren werden heute von Normalbürgern bewohnt. Auf Initiative der zuständigen bayerischen Stellen wurden dann Grundstücke, auf denen Baracken für die Inhaftierten standen, zum Bau von Einfamilienhäusern verkauft. Heute blicken diese Hausbesitzer auf einen blutgetränkten Appellplatz, wo Tyrannei, Mord und Aufhängen auf der Tagesordnung standen. Ein morgendlicher Blick ins Morgenrot schafft ein Morgengrauen der besonderen Art, was ganz sicher nicht jedermanns Sache ist. Im Laufe der Jahre wurde aber auch hier wirklich einiges getan, was der Aufarbeitung der Vergangenheit dienlich ist, die Gedenkstätte immer mehr erweitert.</p>
<p>In der ehemaligen Lagerwäscherei befindet sich heute ein sehr interessant aufgebautes Museum, übersichtlich und modern präsentiert es die Schrecken dieser Tage.</p>
<p>Ein Originalfoto aus dieser Zeit zeigt die Errichtung des Lagers. Man sieht im Hintergrund ein Ausflugsziel der Flossenbürger Gesellschaft, die Burg auf dem Berg, im Vordergrund einen SS-Wachmann beim Bewachen der hier eingesetzten Lagerhäftlinge. Zwei Fahnen flattern, man ist fast versucht zu sagen knattern, im Wind. Die eine schwarz mit SS-Runen, die andere schwarz mit einem Totenkopfemblem, wie bei Piraten. Ja, und Piraten im schlimmsten Wortsinn, das waren diese Täter. Sie raubten den Menschen zuerst die wirtschaftlichen Güter, dann raubten sie den Menschen die Freude, danach raubten sie den Menschen die Würde und schlussendlich raubten sie den Menschen das höchste Gut, das Leben.</p>
<p>Abschließend bedanken möchte ich mich bei der ganz lieben Käthe Sasso und dem humorvollen Jonny Moser, die mir viel Wissenswertes mitteilten und bei dir, Peter, dass du mich zu dieser Fahrt mitgenommen hast.</p>
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		<title>Gedenken am 1. November 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 20:58:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So wie alle Jahre wollen wir auch diesmal zu Allerheiligen derer gedenken, die für ihr unerschrockenes Eintreten für unsere Bewegung ihr Leben lassen mussten. Wir treffen einander  am Montag, 1. November 2010 um 8 Uhr im Hof der SPÖ OÖ Landstraße 36, 4020 Linz und um ca. 8.50 Uhr beim Bulgari-Denkmal, Ecke Poschacherstraße – Bulgariplatz zu einem schlichten Gedenken. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So wie alle Jahre wollen wir auch diesmal zu Allerheiligen derer gedenken, die für ihr unerschrockenes Eintreten für unsere Bewegung ihr Leben lassen mussten. Wir treffen einander  am Montag, 1. November 2010 um 8 Uhr im Hof der SPÖ OÖ Landstraße 36, 4020 Linz und um ca. 8.50 Uhr beim Bulgari-Denkmal, Ecke Poschacherstraße – Bulgariplatz zu einem schlichten Gedenken. <strong>Wir bitten Dich um Deine verlässliche Teilnahme.</strong></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F10%2F22%2Fgedenken-am-1-november-2010%2F&amp;title=Gedenken%20am%201.%20November%202010"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedenkkundgebung der Opferverbände!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 20:56:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, dem 27. Oktober um 17 Uhr halten wir gemeinsam mit den beiden anderen Opferverbänden vor dem Denkmal auf dem Bernaschek-Platz in Linz-Urfahr unsere traditionelle Gedenkkundgebung ab und gedenken unserer vielen Opfer, die von den Nazi-Schergen ermordet wurden. Worte des Gedenkens spricht Vizebürgermeister MMag. Klaus Luger. Bitte teilnehmen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Mittwoch, dem 27. Oktober</strong> um <strong>17 Uhr</strong> halten wir gemeinsam mit den beiden anderen Opferverbänden vor dem Denkmal auf dem Bernaschek-Platz in Linz-Urfahr unsere traditionelle Gedenkkundgebung ab und gedenken unserer vielen Opfer, die von den Nazi-Schergen ermordet wurden. Worte des Gedenkens spricht Vizebürgermeister MMag. Klaus Luger. Bitte teilnehmen!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F10%2F22%2Fgedenkkundgebung-der-opferverbande%2F&amp;title=Gedenkkundgebung%20der%20Opferverb%C3%A4nde%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedenk-Kundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 00:00:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dienstag, 9. November 2010. 19 Uhr . Jüdisches Mahnmal im Pollheimerpark . Wels Am Dienstag, dem 9. November 2010, um 19.00 Uhr führen die Stadt Wels und die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) anlässlich des 72. Jahrestages der &#8220;Reichspogromnacht&#8221; eine Gedenkkundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass durch. Zu dieser Kundgebung vor dem Jüdischen Mahnmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dienstag, 9. November 2010. 19 Uhr . Jüdisches Mahnmal im Pollheimerpark . Wels</strong></p>
<p>Am Dienstag, dem 9. November 2010, um 19.00 Uhr führen die Stadt Wels und die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) anlässlich des 72. Jahrestages der &#8220;Reichspogromnacht&#8221; eine Gedenkkundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass durch. Zu dieser Kundgebung vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark rufen zahlreiche religiöse, politische, kulturelle und humanitäre Organisationen auf, darunter auch die katholische und die evangelische Kirche sowie die Gewerkschaften.</p>
<p>Einleitende Worte sprechen Bürgermeister Dr. Peter Koits und Antifa-Vorsitzender Dr. Robert Eiter. Die Gedenkrede hält die Schauspielerin und Autorin Asli Bayram (Foto), die u.a. durch die Darstellung von Anne Frank bekannt geworden ist. Für die Umrahmung sorgen der Schauspieler Martin Holzinger  und Schülerinnen des Bundesgymnasiums Schauerstraße unter der Leitung von Mag. Rudolf Weber.</p>
<p>In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gingen die Nationalsozialisten im gesamten „Großdeutschen Reich“ mit äußerster Brutalität gegen die wehrlose jüdische Minderheit vor: Von oben gesteuerte SS- und SA-Horden setzten Synagogen in Brand, zerstörten Wohnungen und Geschäfte, ermordeten Menschen oder verschleppten sie in Konzentrationslager. Diese „Reichspogromnacht“ bildete den Auftakt für den Holocaust, die systematische Vernichtung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden.</p>
<p>Die Erinnerung an die Holocaust-Opfer verpflichtet alle Demokratinnen und Demokraten, jede Form von Rassismus und Fremdenhass zu bekämpfen. Heute verletzt und tötet rassistische Gewalt wieder, und zwar in vielen Ländern Europas. Allein in Deutschland hat der Rechtsextremismus seit 1990 mehr als 130 Todesopfer gefordert. Aber auch Österreich ist von rassistischer Gewalt keineswegs frei: So verübte im Mai 1997 ein junger Neonazi einen Brandanschlag auf ein Welser Ausländerwohnhaus, der einen Menschen tötete und zehn zum Teil schwer verletzte. Geschürt wird der Fremdenhass durch ausländerfeindliche Propaganda. Immer wieder kommt es auch zu pauschalen Angriffen auf die islamische Glaubensgemeinschaft.</p>
<p>Die VeranstalterInnen laden alle, denen Demokratie und Menschenrechte ein Anliegen sind, zur Teilnahme an der Kundgebung ein! Die Kundgebung findet bei jedem Wetter statt. <a href="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/Folder_Rassismus_10.pdf"><strong>Hier gibt es die Einladung als download!</strong></a></p>
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		<title>ZeitzeugInnengespräch der GAJ Linz: Rudolf Gelbard zu Gast!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:47:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Filmvorführung &#8220;Der Mann auf dem Balkon&#8221;   &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;  Zeit: 28.09.2010, 18:00 Uhr Ort: Linz, &#8220;Wirt am Graben&#8221;, Graben 24 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;  Die Zeitzeug_innengespräche der Grünalternativen Jugend Linz finden 2010 ihre Fortsetzung. Bei diesen Gesprächen kommen Menschen zu Wort, die einen Teil ihres Lebens im Nationalsozialismus verbringen mussten. Durch ihre persönlichen Darstellungen der Geschichte möchten wir gegen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Filmvorführung &#8220;Der Mann auf dem Balkon&#8221;  </strong></p>
<div><em><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; </strong></em></div>
<div><em><strong>Zeit:</strong> 28.09.2010, 18:00 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Linz, &#8220;Wirt am Graben&#8221;, Graben 24<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</em> </div>
<p>Die Zeitzeug_innengespräche der Grünalternativen Jugend Linz finden 2010 ihre Fortsetzung. Bei diesen Gesprächen kommen Menschen zu Wort, die einen Teil ihres Lebens im Nationalsozialismus verbringen mussten. Durch ihre persönlichen Darstellungen der Geschichte möchten wir gegen das Vergessen dieser Zeit vorgehen und für Vorgänge in unserer Gegenwart sensibilisieren.</p>
<p>1942, mit zwölf Jahren, wurde Rudi Gelbard ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz lebenswidriger Umstände und einer schweren Krankheit überlebte er das Lager und konnte es 1945 als einer der wenigen überlebenden Jugendlichen verlassen. Seitdem kämpft er rastlos im Namen des Antifaschismus. Ob auf Demonstrationen, bei Vorträgen oder bei Gesprächen, stets stellt er sich als Person in den Hintergrund um die Sache in den Vordergrund zu stellen, die ! sein Leben dominiert: die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen nicht vergessen werden. Vielfach wurde Rudolf Gelbards Engagement ausgezeichnet, das er bis heute unermüdlich fortsetzt. Sein bisheriges Leben wurde in einem Buch und einem Film dokumentiert. Wir, die Grünalternative Jugend Linz, fühlen uns geehrt, Rudolf Gelbard als Gast beim &#8220;Wirt im Graben&#8221; in Linz begrüßen zu dürfen. Einen Einblick in sein Leben zur Zeit des Nationalsozialismus bietet der Film &#8220;Der Mann auf dem Balkon&#8221;, der unseren Abend eröffnen wird. Diese Film wurde aus 130 Filmen ausgesucht und mit dem Fernsehüreis 2008 ausgezeichnet.</p>
<p>Nach der Filmvorführung wird Rudolf Gelbard für Fragen und genauere Ausführungen zu Verfügung stehen.<br />
Ein anschließendes Buffet mit jüdischen Köstlichkeiten lässt den Abend ausklingen. <a href="http://www.gruene.at/termine/events/15794/"><strong>Hier gibt es weitere Infos!</strong></a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.freiheitskaempfer-ooe.at%2F2010%2F09%2F27%2Fzeitzeug_innengesprach-der-gaj-linz-rudolf-gelbard-zu-gast%2F&amp;title=ZeitzeugInnengespr%C3%A4ch%20der%20GAJ%20Linz%3A%20Rudolf%20Gelbard%20zu%20Gast%21"><img src="http://www.freiheitskaempfer-ooe.at/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Landeskonferenz 2010!</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 18:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[11. September 2010. Oberösterreichische FreiheitskämpferInnen-Jahreshauptversammlung. „Hotel Schiff”, Koref-Saal. Vierundachtzig Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde kamen. Viele weit angereist: Sigrid Exenberger, Inge und Rudi Gelbard (ehemaliger KZ-Häftling), Friedl Krenn und Albert Dlabaja vom KZ-Verband, Magistra Evelyn Steinthaler (alle aus Wien), Manuela und Alfred Zach aus Schwechat, Dr. Andreas Maislinger aus Innsbruck; Jörg Reitmaier aus Rottenmann; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>11. September 2010. Oberösterreichische FreiheitskämpferInnen-Jahreshauptversammlung. „Hotel Schiff”, Koref-Saal. Vierundachtzig Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde kamen. Viele weit angereist: Sigrid Exenberger, Inge und Rudi Gelbard (ehemaliger KZ-Häftling), Friedl Krenn und Albert Dlabaja vom KZ-Verband, Magistra Evelyn Steinthaler (alle aus Wien), Manuela und Alfred Zach aus Schwechat, Dr. Andreas Maislinger aus Innsbruck; Jörg Reitmaier aus Rottenmann; Regine und Ludwig Einicke aus Ballenstedt, Doktorin Cornelia Domaschke aus Berlin, Fritz Klicka (ehemaliger KZ-Häftling) aus Bad Aussee, Käthe Sasso aus Winzendorf bei Wiener Neustadt und unser Bundesvorsitzender Genosse Ernst Nedwed aus Wien.</p>
<p>Von unserer Landespartei konnten Genossin Dagmar Andree, die unsere Jahreshauptversammlung grandios moderierte, und Peter Weidner Landesparteivorsitzenden Landeshauptmann-Stv. Josef Ackerl, Nationalratsabgeordneten Franz Kirchgatterer und Landesparteigeschäftsführer Roland Schwandner herzlich begrüßen. Und uns vor allem bei den Genossen Ackerl und Schwandner für die große Unterstützung bedanken.</p>
<p>Wir gedachten unserer Genossinnen und Genossen, die in den letzten drei Jahren gestorben sind und von uns als KZ-Opfer bzw. deren Hinterbliebenen  betreut wurden: Franz Altenberger, Theresia Breinesberger, Maria Doringer, Rosa Helm, Georg Jungwirth, Aloisia Lackinger, Franziska Seibert,  Roman Straßmair und Liselotte Zeller sowie Fritz Inkret (dessen Buch von Walter Kohl „Nacht, die enden will” die oberösterreichischen gemeinsam mit den steirischen FreiheitskämpferInnen initiierten).</p>
<p>Weiters gedachten wir unseren langjährigen Mitgliedern Alfred Aichinger, Hermann Leithenmayr, Max Lotteraner und unserer Freiheitskämpfer-Funktionärin Gerlinde Gierlinger.</p>
<p>Nach den Brecht-Worten „Die Schwachen kämpfen nicht / Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang / Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre / Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang / Diese sind unentbehrlich” spielte und sang Genosse Christian Buchinger das Lied „Die Moorsoldaten”.</p>
<p>In seiner Begrüßungsrede ging Ackerl auf die Wirtschaftskrise, die den Austro- und Nazifaschismus erst auf die Sprünge half, ein: „Österreich und Europa befinden sich in der größten Krise seit den Dreißigerjahren. Massenarbeitslosigkeit, Verarmung und politische Radikalisierung wurden heute bislang nur durch den Einsatz von enormen Summen an Steuergeldern verhindert. Diese Krise haben Banken und Spekulaten verursacht. Ungeregelte Finanzmärkte haben eine Casino-Mentalität zugelassen. Die Wirtschaft wurde wie vor mehr als achtzig Jahren von wenigen für ihre egoistischen Interessen missbraucht, statt den Bedürfnissen der Menschen zu dienen.”</p>
<p>Nedwed und Weidner ehrten Joschi Ackerl mit unserer höchsten Auszeichnung, der Otto-Bauer-Plakette, und die Genossinnen und Genossen Anna Maria Praschl, Irmgard Schmidleithner, Christian Buchinger, Helmut Edelmayr und Christian Schörkhuber mit dem Goldenen FreiheitskämpferInnen-Abzeichen.</p>
<p>Ackerl, Nedwed und Weidner gratulierten Poldi Feichtinger und Anna Maria Praschl zum bevorstehenden 90. Geburtstag und bedankten sich bei beiden Genossinnen sehr für ihr Engagement für unseren Bund. Dann wurden in einer geheimen Wahl folgende Genossinnen und Genossen ohne Streichungen einstimmig gewählt: Peter Weidner (Vorsitzender);</p>
<p><strong>StellvertreterInnen:<br />
</strong>Benedics Margarete, Mag.a Beate Gotthartsleitner, Helmut Gotthartsleitner, Mag. Thomas Höpfl, Dieter Strobel und Elysa Waltner;</p>
<p><strong>BeisitzerInnen:<br />
</strong>Christian Buchinger, Helga Buchinger, Günter Decker, Dr. Herbert Edlinger, Helmut Edelmayr, Dr. Robert Eiter, Martina Jungert, Helene Kaltenböck, Florian Koppler, Albert Langanke, Michael Lindner, Mag.a Verena Mayrhofer, Margit Obermayr, Samuel Puttinger, Dr. Wolfgang Quatember, Dominik Samassa, Sabine Schatz, Ernst Schönberger, Christian Schörkhuber, Karl Sturm;</p>
<p><strong>Kontrolle:<br />
</strong>Gusti Affenzeller, Fritz Danko und Dr. Siegmar Lengauer;</p>
<p><strong>Ehrenvorsitzende auf Lebzeiten:<br />
</strong>Leopoldine Feichtinger, Ulrike Pühringer und Walter Prieschl;</p>
<p><strong>Ehrenamtliche</strong> <strong>MitarbeiterInnen:<br />
</strong>Hilde Faber, Prof. Dr. Helmut Fiereder, Hannes Mittermair und Mag.a Sabine Strobel.</p>
<p>Nach der Wahl kam der Höhepunkt unserer vier Stunden, der Vortrag von Käthe Sasso. „… Mit sechzehneinhalb Jahren kam ich ins Landesgericht I. … 90 Prozent meiner Mitangeklagten wurden hingerichtet. … Nie hat man jemanden schreien gehört, alle sind ruhig gegangen. … Die Fenster der Todeszellen gingen in den Galgenhof, wo unsere Leute 1934 hingerichtet wurden. … Manche mussten eine Hinrichtungsgebühr bezahlen. …” </p>
<p>Käthe erzählte uns auch von ihren ersten Begegnungen mit unseren unvergesslichen Genossinnen „Rosl” Rosa Jochmann und Erna Musik im Konzentrationslager Ravensbrück zwei berührende und noch nie vorgetragene Geschichten. „Das Wort Solidarität ist heute von Ackerl schon einmal gesagt worden. Ohne Solidarität hätte es in Ravensbrück kein Überleben gegeben.”</p>
<p>Ein sehr berührender Vortrag, über den dank Hilfe unserer Genossen Ackerl und Schwandner ein Film gedreht wurde. Dieser Film kann bei den oberösterreichischen FreiheitskämpferInnen für eine Spende zur Erhaltung der Ehrenhaine der Gruppe 40 bestellt werden.</p>
<p>Etwa siebzig Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde feierten anschließend im „Orpheus” im Stadtmuseum Nordico Poldi Feichtingers Neunziger.</p>
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