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Machtergreifung der Rechten in Ungarn

Die Europäische Union marschiert, mehr oder weniger unverhohlen, kontinuierlich nach rechts, geleitet von kapitalistischen Motiven und begleitet von so alten wie dummen Vorurteilen.

An der Spitze derzeit Ungarn!
Beim Forschen nach den Gründen dafür habe ich versucht die Antwort über die Geschichte dieses Landes und ihrer Menschen zu finden, dabei aber nur einige gravierende Punkte markiert.

 Heiß umfehdet, oft geteilt, besetzt und fremdbestimmt erheben sich diese Menschen immer wieder, meist erfolglos, gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft.

 Besonders auffällig (und erstaunlich) für mich ist dabei die uralte Feindseligkeit gerade gegen das „fahrende Volk“ der Roma und Sinti, sind sie doch selbst Nachkommen der einst unsteten magyarischen Reiterarmeen die dieses Land erst Ende des neunten Jahrhunderts – nicht gerade friedfertig – in Besitz genommen haben. Im 14ten Jahrhundert kamen aus Indien, die ersten Roma und Sinti nach Europa, natürlich auch nach Ungarn, diese allerdings friedlich! Read the rest of this entry →

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04

07 2011

Netzwerk des Terrors!

Die Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen steht heuer unter dem Themenschwerpunkt „Netzwerk des Terrors“. Ein Schwerpunkt, der an Aktualität nicht verloren hat.

Netzwerk des Terrors! Die Nationalsozialisten überzogen Europa mit einem Netz an Konzentrations- und Vernichtungslagern, Verfolgungsbehörden und -dienststellen und weiteren Instrumenten, die ein gemeinsames Ziel hatten: Die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung politisch Andersdenkender, rassistisch Verfolgter und von Menschen, die aus irgendwelchen Gründen aus der Gesellschaft ausgegrenzt wurden.

Institutionalisiertes Netzwerk! Es geht dabei nicht nur um das KZ Mauthausen sondern auch um die engen Verflechtungen der Konzentrationslager untereinander. Das gesamte Lagersystem stand in einem engen und regelmäßigen Austausch, seien es Informationen, Häftlinge oder Bewachungspersonal. Read the rest of this entry →

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22

04 2011

Lesung: Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst.

Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst.
Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen.
Lesung mit Käthe Sasso – Überlebende des KZ Ravensbrück


Wann:
Montag, 4. April 2011 – Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock)
Eintritt: Freier Eintritt!

Am Montag, dem 4. April, Beginn 18.30 Uhr, kommt eine der letzten Zeitzeuginnen, die als junge Frau das Justiz- und KZ-System des Nationalsozialismus überleben konnte, zu uns nach Linz. Sie wurde zu einer gemeinsamen Veranstaltung der SPÖ Keferfeld-Oed-Bergern und der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en eingeladen.

Bei diesem zwanglosen Zusammentreffen liest Genossin Margarete Benedics aus dem Buch “Ich geb Dir einen Mantel, dass Du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. Das Buch befasst sich unter anderem auch mit der Lebensgeschichte von Käthe Sasso.

Die Lesung findet in der Bibliothek des Volkshauses Keferfeld-Oed (4020 Linz, Landwiedstraße 65, 1. Stock) bei freiem Eintritt statt. Nach dieser Lesung erzählt uns die heute 85-jährige Käthe Sasso aus ihrem Leben. Sie freut sich sicher, wenn wir ihr viele Fragen stellen, die sie gerne beantworten wird.

Biografie von Käthe Sasso:

Sie wurde am 18. März 1926 in Wien geboren. Als Kleinkind wächst sie bei ihrer Großmutter Majka in Nebersdorf im Burgenland auf. Diese enge Bindung an die Großmutter ist auch der Grund für ihre Zweisprachigkeit Kroatisch-Deutsch. In Wien geht Käthe in der Herzgasse zur Schule und wohnt bei den Eltern in die Eckertgasse 5/18 im 10. Bezirk.

Ihr Vater war Schutzbündler, wurde eingekerkert und engagierte sich mit ihrer Mutter nach dem 12. Februar 1934 im kommunistischen Widerstand gegen die Nazis. Nachdem ihr Vater Johann Smudits zur Wehrmacht eingezogen wird und ihre Mutter Agnes am 8. Juli 1941 stirbt, bleibt Käthe Sasso als 15-Jährige in der Widerstandsgruppe “Gustav Adolf Neustadl” aktiv. Die Ziele der Gruppe sind vor allem die Unterstützung von Witwen hingerichteter Widerstandskämpfer mit Lebensmitteln, das Hören ausländischer Radiosender und das Verteilen von Flugblättern gegen den Faschismus. Einige Mitglieder der Gruppe waren Emi Tolnay, Teresia Dworschak, Maria Sip, Rosalia Graf und Gatte sowie das Ehepaar Gaida. Sie alle wurden im Laufe der Zeit wegen Hochverrats hingerichtet.  

Nachdem Käthe von einem Spitzel, der von der Gestapo in die Gruppe eingeschleust worden war, denunziert wurde, wird sie am 21. August 1942 inhaftiert und bis Oktober auf der “Liesl” eingesperrt. Von dort wird sie in die Schiffamtsgasse überführt, wo sie bis 1943 bleibt. Im Jänner 1943 kommt es zur Verlegung auf das Landesgericht I, wo sie bis zu ihrer Verhandlung am 26. April 1944, wenige Wochen nach ihrem 18. Geburtstag, über ein Jahr inhaftiert ist und auf ihre Verhandlung warten muss. Auf Grund von Käthe Sassos Minderjährigkeit zum Zeitpunkt der Verhaftung wird bei ihr eine Ausnahme gemacht, und die Verhandlung vor dem 6. Senat abgehalten, wodurch Käthe Sasso dem Todesurteil entkommt – im Gegensatz zu siebzig Prozent ihrer Gruppenmitglieder.

Nach dem Schuldspruch wird Käthe Sasso in das Arbeitserziehungslager Oberlanzendorf gebracht. Dann wird sie auf die “Liesl” verlegt. Von dort wird Käthe im September 1944 nach Berlin gebracht, wo sie zwei Wochen lang (gemeinsam mit im Zuge des Hitler-Attentats eingesperrten Reichstagsabgeordneten aller Parteien) inhaftiert wird. Die Gespräche mit diesen Mithäftlingen geben ihr neue Kraft. Danach wird Käthe Sasso in das KZ Ravensbrück deportiert, wo sie bis zum Todesmarsch in Richtung Bergen-Belsen am 28. April 1945 bleibt. In der ersten Nacht des Todesmarsches, nahe Wustrow, gelingt Käthe gemeinsam mit ihrer Freundin Mizzi Bosch die Flucht aus der Gruppe und anschließend die Rückkehr nach Wien.

Käthe heiratet im Jahr 1946 ihren Mann Josef Sasso, ebenfalls ein österreichischer Widerstandskämpfer, der sechs Jahre eingekerkert war. Gemeinsam ziehen sie nach Winzendorf bei Wiener Neustadt.

Sie bringt drei Kinder zur Welt und lebt bis heute in ihrem Haus in Niederösterreich. Ein Sohn lebt noch. Sie hat vier Enkelkinder und zehn Urenkelkinder. Mit einer Urenkelin, die in Wien studiert, war sie vor einem Dreivierteljahr eine Woche in London und mit ihr jeden Tag gute zehn Stunden unterwegs.

Ihr ganz großes Anliegen ist der Ehrenhain (der Gruppe 40) der hingerichteten Widerstandskämpfer/innen auf dem Wiener Zentralfriedhof.

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14

03 2011

Solidarität mit Ousmane Camara!

Ousmane Camara war Aktivist an der Universität von Conakry, der Hauptstadt der westafrikanischen Republik Guinea. Auf Grund seines Engagements für freie Bildung geriet er in “Konflikt” mit der Militärdiktatur, wurde verhaftet und gefoltert. Ousmanes Eltern wurden 2007 vom Militär verschleppt und ermordet, als Ousmane floh. Ousmane selbst war Sprecher der Studierendengewerkschaft SEUC, des Syndicat des Étudiants de l’Université de Conakry (vergleichbar mit der ÖH), die sich 2004-2007 für freien Hochschulzugang engagierte.

2007 suchte Ousmane in Österreich um Asyl an. Sein Antrag wurde abgelehnt, obwohl er viele Wunden an Rücken und Armen aufwies, die ihm von der Polizei in Guinea durch Folter mit Schlagstöcken zugeführt wurden. Auch am Schienbein sind nach wie vor schwere Hautläsionen und Krusten von festen Fußtritten zu erkennen.

Seit August 2010 befand sich Ousmane in Schubhaft; ohne zu wissen, was ihm vorgeworfen wurde bzw. was ihn erwarten würde. In Guinea hätte Ousmane nach eigener Aussage der sichere Tod erwartet. Das österreichische Außenministerium hat auf Grund der politischen Situation eine Reisewarnung nach Guinea verhängt. Dennoch fand am 15. Dezember Ousmanes Abschiebung statt. Diese konnte in letzter Minute gestoppt werden. Ousmanes Anwalt Dr. Zanger hat sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt. Dieser hat nun mit einstweiliger Verfügung jede Abschiebung nach Guinea untersagt. Nun hat die Polizei Ousmane Camara wegen angeblichem Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt. Am 24. Dezember 2010 kam er auf Kaution frei.

In Wien hat sich mittlerweile ein Solidaritätskomitee für Ousmane gegründet und auch die FreiheitskämpferInnen Oberösterreich erklären sich solidarisch!

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04

02 2011

Traurige Nachricht vom Ableben unseres Genossen Walter Prieschl

Der Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en Landesverband Oberösterreich wird seinen Ehrenvorsitzenden Walter Prieschl niemals vergessen!

Wir nehmen Abschied von unserem Genossen und Mitstreiter Walter Prieschl der am Freitag, 28.01.2011 nach einem langen und erfüllten Leben im 85. Lebensjahr von uns gegangen ist. Die Verabschiedung findet am Dienstag, 8. Februar 2011 um 11 Uhr im Urnenhain Linz-Urfahr statt. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren!

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01

02 2011

Veranstaltungen zum 12. Februar 1934!

Mahnmalenthüllung und Gedenken:
Freitag, 11. Februar 2011,  um 18 Uhr in Holzleithen: Die Gedenkrede hält Genosse Josef Ackerl. Zu diesem Gedenken haben wir Maria Mair, die bald 90-jährige Tochter des erschossenen Schutzbündlers Josef Skrabal, eingeladen.

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Kranzniederlegungen & Gedenken am Samstag, dem 12. Februar 2011:

8.00 Uhr:
beim Mahnmal am Waldfriedhof St. Martin

8.30 Uhr:          
beim Bulgari-Denkmal, Ecke Poschacherstraße / Bulgariplatz

9.00 Uhr:          
im Hof des Parteihauses (ehemaliges „Hotel Schiff“), Linz, Landstraße 36

10.00 Uhr:         
Steyr, Mahnmal Ennsleite

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12.-Februar-Tagesseminar mit der Sozialistischen Jugend Oberösterreich!
Samstag, 12. Februar 2011, in der SP OÖ (Koref-Saal, 4. Stock, 4020 Linz, Landstraße 36)

10.00 Uhr:         
Begrüßung und Vorstellung des Programms durch Florian Koppler und Peter Weidner

10.15 Uhr:     
Workshop 1: „War der 12. Februar wirklich ein breiter sozialdemokratischer Aufstand? Parteiinterne Auseinandersetzungen der Sozialdemo-kratie vor und nach dem 12. Februar“. Referent: Mag. Florian Wenninger

Workshop 2: „Wie kam es zum 12. Februar 1934?“  Referentin: Dr.in Brigitte Kepplinger

13.00 Uhr:         
Gemeinsames Mittagessen im „Orpheus“ (Nordico, Dametzstraße 23).

14.30 Uhr:         
Stadtrundfahrt zu wichtigen Schauplätzen des 12. Februar in Linz mit Prof. Dr. Helmut Fiereder oder

14.30 Uhr:         
Fortsetzung des Tagesseminar-Vortrags vom Vormittag im Koref-Saal

18.00 Uhr:         
Voraussichtliches Ende.

Anmeldungen für dieses Seminar sind wegen der Tischreservierung fürs Mittagessen und der darauffolgenden Rundfahrt unter Tel. 0664/533 88 29 oder per E-Mail an office@freiheitskaempfer-ooe.at bis spätestens 8. Februar 2011 unbedingt erforderlich!

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30

01 2011

Buchtipp: Ort, Subjekt, Verbrechen

(c) Verein Gedenkdienst

Seit vielen Jahren ist der Verein GEDENKDIENST im Feld der historisch-politischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus aktiv. Darin zählt eine Auseinandersetzung mit Geschichte, die beim Individuum selbst beginnt. Demokratie ist hier weniger als das Ergebnis der Bildungsarbeit zu denken, sondern in erster Linie als ihre Voraussetzung.

Im 21. Jahrhundert stehen wir damit vor neuen Herausforderungen. Geschichtsbezüge haben sich in der österreichischen Migrationsgesellschaft ausdifferenziert, eine neue Generation von VermittlerInnen entwickelt vielschichtige Ansätze einer geschlechtersensiblen und multiperspektivischen Gedenkstättenarbeit. Ausgehend von Studienfahrten und Bildungsprogrammen des Vereins GEDENKDIENST stellt dieser Band die Möglichkeiten historisch-politischer Bildung an Erinnerungsorten vor. Welches Potential hat die Arbeit an historischen Orten? Wie ist mit dem Spannungsfeld zwischen kritischer Aufarbeitung der Vergangenheit und Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus umzugehen? Welche Arbeitsgrundsätze sind für VermittlerInnen bei diesem Thema zu beachten? Der Band vereint gedächtnistheoretische und pädagogische Perspektiven, schlägt didaktische Herangehensweisen zu Themen wie TäterInnenschaft und Widerstand vor und strebt eine prozessorientierte Reflexion der Bildungsarbeit selbst an. Mit Beiträgen von Matthias Heyl, Barbara Thimm, Astrid Messerschmidt, Gottfried Kössler, u.v.a.

Hilmar, Till: Ort, Subjekt, Verbrechen. Koordinaten historisch-politischer Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus.
Wien: Czernin 2010.

 Neuerscheinung Winter 2010 | Preis: 19,80€ | Softcover | www.czernin-verlag.com

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23

11 2010

Naturfreunde für den Erhalt des Warschenecks

Nur wenige alpine Bereiche halten einem Vergleich mit der landschaftlichen Schönheit und Ursprünglichkeit des Naturschutzgebiets rund um das Warscheneck Stand. Diese unberührte Karstlandschaft in den oberösterreichischen Kalkalpen zeichnet sich auch durch eine einzigartige Fauna und Flora aus.

Die beinahe perfekte Synergie aus Freizeitangebot für Naturliebhaber und Sportbegeisterte jeglichen Anspruchsniveaus sowie die unberührte landschaftliche Schönheit machen das Warscheneck zu einem äußerst beliebten Ausflugsziel. Mit nur einer Stunde Wegzeit ist dieses Naturschutzgebiet auch für Menschen aus den urbanen Gebieten Linz, Wels und Steyr sehr gut erreichbar.

Die Ausweitung des Naturschutzgebiets um den Bereich “Warscheneck-Nord” erfolgte erst im Jahr 2008 unter der Schirmherrschaft des damaligen Landeshauptmannstellvertreters und Naturschutzreferenten Erich Haider. Damit war die langfristige Absicherung auf Generationen fixiert. Alles schien perfekt zu sein.

Doch keine 2 Jahre danach lässt plötzlich Seilbahn-Multi und ÖSV-Präsident Schröcksnadel den Zusammenschluss der Skigebiete Höss und Wurzeralm mitten durch das Naturschutzgebiet Warscheneck planen. Geltendes Naturschutzrecht wird dabei völlig außer Acht gelassen. Auch die enorme landschaftliche Bedeutung der Region Warscheneck spielt angesichts finanzieller Interessen der Seilbahnbetreiber kaum eine Rolle. Besonders unverständlich ist, dass das Land Oberösterreich bislang keine Schritte unternommen hat, um dieses Projekt zu unterbinden. Mit jedem Tag des Zuwartens wird die Bedrohung für das Naturschutzgebiet größer.

Aus diesem Grund haben sich das Präsidium der Naturfreunde Österreich und das Präsidium der Naturfreunde Oberösterreich einstimmig gegen den geplanten Zusammenschluss der Wintersportgebiete Höss und Wurzeralm auf Kosten des bestehenden Naturschutzgebietes „Warscheneck – Nord” ausgesprochen. Unser Appell an die oberösterreichische Landesregierung lautet, alles zu unternehmen, damit der Naturschutz in OÖ nicht zum Spielball wirtschaftlicher Interessen wird.

Klar ist dabei, dass diese Positionierung der Naturfreunde für das Warscheneck in keiner Weise als Positionierung gegen den Skisport in Oberösterreich gesehen werden kann. Die Naturfreunde Oberösterreich sind die „größte Skischule” im Land mit einem jährlichen Betreuungsumfang von ca. 25000 Skikursteilnehmern und treten eindeutig für eine positive Zukunft des Skisports ein. Diese positive Zukunft kann aber keinesfalls so funktionieren, dass Naturschutz und Sport gegeneinander ausgespielt werden. Gerade im Sinne des Grundgedankens der Nachhaltigkeit muss ein Weg des Miteinanders gefunden werden. Raubbau auf Kosten des Naturschutzes kann nicht die Zukunft des Wintersports sein.

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21

11 2010

Filmpräsentation: HUGO PEPPER – Denken auf eigene Gefahr

Einladung zur Filmpräsentation „HUGO PEPPER -  Denken auf eigene Gefahr“
Ein Film von Markus Vorzellner | Hugo Pepper ist zur Veranstaltung eingeladen.

Wann:               
Donnerstag, 25. November 2010 um 19:30 Uhr

Wo:    
                 
Kino im Filmhaus am Spittelberg (1070 Wien, Spittelberggasse 3)

Begrüßung:
  
Kurt Brazda

Im Anschluss werden Fragen beantwortet. Veranstaltungsdauer: ca. 130 Minuten.  Anschließend Erfrischungen. Aufgrund einer beschränkten Platzanzahl wir um Anmeldung unter + 43 1 374 53 12 (ev. Tonband) oder via Email an wifar@aon.at gebeten!

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15

11 2010

Gedanken zu einer Fahrt nach Dachau und Flossenbürg

von Dieter Strobel!

Bevor ich das ehemalige Konzentrationslager Dachau betrete, bleibe auch ich, wie viele andere, unwillkürlich vor dem Gittertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ stehen. Auch ich fotografiere dieses bereits millionenfach abgelichtete Symbol des Zynismus und der Verhöhnung der Ausgelieferten.

Es macht mich betroffen, nachdenklich und in mir drängt sich die Frage auf, ob solch ein Tun, das Fotografieren, verantwortungsvoll und ehrenhaft gegenüber denjenigen ist, die hier gequält wurden, oder eine Art von Verbrechensvoyeurismus darstellt. Read the rest of this entry →

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30

10 2010